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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tönen.

namentlich die Frage: wie die Wärme die Kraft liefernkann, durch welche die Bewegung dauernd erhalten wird,wie es bei einem von dem gedachten Physiker für die«sen Versuch angegebenen Instrumente aus Messing oderKupfer, das auf einer metallischen Unterlage, zum Bei-spiel von Bley, ruht, wirklich der Fall ist? Anderehierher gehörige Erscheinungen sind folgende: WennWasser erhitzt wird, so tönt beim Beginnen des Sie-dens das Gefäß, durch die Erschütterung des Wassersin Schwingungen versetzt. Dieser Ton ist mit dem beimAnschlagen des Gefäßes entstehenden von gleicher Höhe,und unterscheidet sich dadurch sehr merklich von demSchalle, den das Aufsteigen der Dämpfe im Wasser er-zeugt. Eine Zinkmaffe erklingt beim Erhitzen und Ab-kühlen; auch hier ist der Ton derselbe, den der Körperbeim Anschlagen, oder (wenn es eine Zinkscheibe ist)beim Streichen mit dem Violinbogen giebt. Der Tonerscheint schon bei einer schwachen Temperaturverände-rung um etwa zwölf Grad, und zwar recht stark beimschnellen Tempcraturwechsel. Bekannt ist der Laut, deneiserne Ofenthüren in der Hitze öfters hören lassen, undzwar sowohl beim Erhitzen, als auch beim Abkühlen derThüren; er zeigt sich mit ausgezeichneter Regelmäßig-keit, wenn die Veränderung der Temperatur gleichmäßigStatt findet; wenn man z. D. die heiße Ofenthür öff-net, und sich so abkühlen laßt, wobei die anfangs glei-chen Zwischenräume, in denen jencrTon sich hören läßt,immer größer werden. Man bemerkt diese Töne nichtnur am geschmiedeten, sondern auch am Gußeisen, sowie an andern Metallen, z. B. Messingblech. Eine an-dere bekannte Erscheinung ist das Knistern des Schwe-fels beim Erwärmen, es rührt offenbar von der Bildungkleiner Sprünge her, welches wieder eine Folge der gro-ßen Sprödigkeit des Schwefels ist. Es scheint nicht un-wahrscheinlich zu seyn, daß auch Stcinmaffen bei derErwärmung auf ähnliche Weise tönen können; in die-