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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tönen.

den. Sprachen bezeichnet es auch stärkere und zum Theilwiderwärtige Arten des Schalles, wie das Schwedischeäona, rauschen, brausen. Griechisch und dasLa-

teinische tonurv, donnern, so wie unser donnern einiteratives Jntensivum davon ist. Auch das Lateinischetinniro, bedeutet eine gewisse Art des Tönens. Nachder Analogie dieses Wortes sollte es Thon und thö-neu geschrieben werden, besonders da es bei den Ober-deutschen Schriftstellern des mittlern Zeitalters bestän-dig dönen lautet; allein theils, um es von Thon, ^rr-xillrr, zu unterscheiden, theils aber auch in der irrigenVoraussetzung, daß es von dem Lateinischen Ivans ab-stamme. ist in neueren Zeiten die Schreibart ohne h all-gemein geworden. Der erste Grund ist unbedeutend, wieschon bei mehreren Gelegenheiten gezeigt worden, undder zweite unrichtig; denn das Tönen ist eine so auf-fallende Art des Lautes, daß jede Sprache denselbennachahmen muß, und nicht erst zu einer fremden seineZuflucht nehmen darf, daher wird man dieses Wort ineiner oder der andern Gestalt auch in allen Sprachender Welt finden. Ehemals brauchte man dönen auchfür donnern, toiiure, wofür wir jetzt das schon abge-lcitetedonnernhaben.—DasTönen derErze durchWärme ist eine bekannte Erscheinung, auf die aberWenige achten. Wenn man z. D. ein Stück heißesMetall auf ein anderes kaltes legt, so entsteht unter ge-wissen Umständen, und zwar dann, wenn das heiße Me-tall die Unterlage in zwei Punkten berührt, und auf die-sem Stützpunkte hin und her wankt, ein ziemlich anhal-tenderTon, welcher der durch das wiederholte Anschlagenbewirkten Erschütterung seine Entstehung verdankt. Erentsteht hauptsächlich, wenn das heiße Metall fest liegt,und das kalte Metall auf ihm so liegt, daß es auf zweiPunkten hin und her schwingt. Die Theorie dieser vondem Engländer Trevelyan zuerst beobachteten Erschei-nung bietet mehrfache Schwierigkeiten dar; und auch«vec. techn. Enc. Th. 6I-XXXV. P y