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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tonhöhe.

höhe der erschütterten Saiten von ihrer Länge, Span-nung und Dicke abhängt. — Bei gleich gespannten undgleich dicken Saiten verhalten sich die Dauer ihrerSchwingungen umgekehrt, wie ihre Längen; dagegenverhalten sich die Dauer der Schwingungen zweiergleich langen und mit gleichen Kräften gespannten Sai-ten. wenn ihre Dicken verschieden sind, umgekehrt wieihre Durchmesser. Die durch gleich lange, gleich dickeund gleich gespannte Saiten hervorgebrachten Töne sindgleich; mannenntsolchcTönc einklingende, und sagt.solche Saiten, die gleiche Töne hervorbringen, habenden Einklang (unisonns). Wenn zwei Saiten, de-ren Dicke und Spannung gleich, deren Länge aber ver-schieden ist. berührt werden, so bringen sie durch ihreErschütterungen verschiedene Töne hervor, die nach demVerhältnisse der Länge einer Saite zur andern, und derdamit übereinstimmenden Anzahl der Schwingungen,welche die Saiten in gleicher Zeit machen, verschiedensind, und folgende Benennungen erhalten: I) Verhaltensich die Längen der Saiten, wie 1: 2. so ist der Tonder kürzeren die Oberoctave des Tons der längeren, dergegen den Ersteren der Grundton genannt wird.—2) Verhalten sich die Längen der Saiten wie 2:3, sogiebt die kürzere Saite einen Ton, der die Quinte desTons ist, den die längere giebt, deren Ton bei allen die-sen Vergleichungen als Grundton desjenigen angesehenwird, den die kürzere Saite giebt. — 3) Verhaltensich die Längen der Saiten wie 3 : 4, so ist der Tonder kürzern die Quarte des Grundtons. — 4) Ver-halten sich die Längen der Saiten wie 4:5, so istder Ton der kürzern Saite die große Terzie des Grund-tons. — 5) Verhalten sich die Längen der Saiten wie5:6, so heißt der Ton der kürzern Saite die kleineTerzie des Grundtons. — 6) Verhalten sich die Län-gen der Saiten wie 3:5, so ist der Ton der kürzernSaite die große Sexte des Grundtons. — 7) Verhal-