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Tonne.
Dieser zweite Band heißt der Spundband. Um dasFaß oder die Tonne auf der andern Seite in Ordnungzu bringen, so wird die Tonne umgekehrt, und, um alleStäbe zusammen zu bringen, die etwa anfangen, sichvon einander zu begeben, bedient er sich der Schrau-benwinde. Er zieht nun das Seil der Schrauben-winde um die Stäbe, befestiget solches an den Rahmender Schraubenwinde, zieht das Seil vermittelst eineskleinen Hebebaumes zu, mit dem er die Welle» woraufsich das Seil wickelt, herumdreht, welches die von einan-der stehenden Stäbe näher an einander bringt. DerBöttcher nimmt nun einen fertigen Krösenband, der ge-nau so groß ist, als der, darin die Tonne aufgesetztworden. In diesen Band steckt er die Stäbe dieses En-des hinein, um das andere Ende der Tonne zu zwin-gen. Dann legt er auf diese Seite einen Spundbandherum, der, wie oben angeführt worden, nahe an denSpund zu liegen kommt. Oft muß der Böttcher, wenner die Stäbe mit der Schraubenwinde zusammenwindenwill, diese über Feuer beben, das heißt, er macht in demFasse oder der Tonne ein Feuer von Spänen an, be-streicht die Dauben mit einem nassen Tuche, und zwingtsie dadurch, daß sie nachgeben, um die erforderliche Krüm-mung zu erhalten, und von dem Seile der Winde sich gurzusammenwinden lassen. Nachdem nun die Tonne aufdie gedachte Art zusammengesetzt, gleichgemacht, und dieDegselfuge angefertiget worden, so verfertiget er dieKröse, und damit diese ihre zirkelförmige Gestalt erhalte,so wird inwendig in der Tonne etwas von der Dicke ei-nes jeden Stabes weggenommen, besonders gegen dieMitte zu, und dieses nur in einer Höhe von 5 bis 6Zoll, aber an jedem Ende, damit die Rinne der Gargcldadurch so regelmäßig werde und der Boden um so leich-ter eingesetzt werden könne, wenn er ihn in Fuge oderKröse einsetzen will. Die Stäbe erhalten an den Endeneinen abgeschürften Rand oder Schweif. Jetzt wird die