Tonne.
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Tonne in denEndstuhl gelegt und darin befestiget, mitden Schneidemessern und dem Hobel ausgearbeitet undüberall verglichen. Man reißt nun die Kröse mit demGargclkamme. Nachdem nun die klcinePlattederKröse,die mit den Zähnen besetzt ist, gehörig gestellt, und diegehörige Entfernung gegeben worden ist, so fährt derArbeiter mit der Kröse inwendig ringS um das Faß oderdie Tonne herum, und schneidet dadurch mit den Zäh.nen der Kröse die Fuge oder die Kröse. Die Zähne ge.hen nicht tiefer in das Holz hinein, als die Kröse wer.den soll. Ist die Kröse auf beiden Enden angebracht, sowird der Boden verfertiget, welcher aus verschiedenenStücken besteht, als aus dem Mittelstücke und den Sei-ten- und Ncbenstücken, die an beiden Seiten auf daSMittelstück folgen, und zuletzt die beide» äußerstenSchartstücke. Wenn die Bodenstücke breit sind, sobraucht er nur vier Stücke, nämlich zwei Mittclstückeund zwei Schartstücke; öfters muß er wohl sechs Stückezusammensetzen, von jeder Gattung zwei Stücke. Wennalle erforderlichen Stücke geordnet sind. so wird der Bo.den eingerichtet. Der ganze Boden wird dann an feinemRande abgeschürft und in die Tonne eingesetzt. Beidem Einsetzen des Bodens und Beschlagen mit Reifenbemerkt der Böttcher oft, daß seine Tonne entweder zuviel, oder zu wenig Boden hat. Im ersten Falle schlie-ßen die Stäbe nicht dicht aneinander, folglich ist derBoden zu groß; und im zweiten Falle reicht der Bodennicht in die Größe, sondern ist zu klein. Im ersten Fallemuß er den Boden kleiner machen, und entweder vonden Mittelstückcn etwas abnehmen, oder auch wohl denganzen Boden rundherum verkleinern. Im zweiten Falleist es oft genug, daß ein breites Mittelstück eingesetztwerde; besser ist es aber, wenn ein ganz neuer Bodengemacht wird. Damit nun der Boden seine vollkommeneDichtigkeit habe, so wird längs der Dicke des Boden-holzes, zwischen alle Stücke, ein Stück oder ein BlattOec. techn. Enc. Th. 6LXXXV. Z j