724 Tmmmbänder. Tonnengewölbe.
daselbst mehr oder weniger dieser Handelsschiffe antraf,weil dieses von der Bestimmung der Regierung abhing.
Tonnenbänder, die Reifen, welche um die Tonne gelegtwerden. S. unter Reif, Th. 122. S. 66, und unterBöttcher, Th. 6. S. 87.
Tonnenbojev, ein Böser oder eine Art Schiffe, womitin Niederdeutschland im Frühlinge die Baken oderSeetonnen in das Fahrwasser gelegt werden.
Tonnenbrett, im Bergwerke, ein im flachen Treibe»oder Förderschacht auf die Tonnenhölzer genageltesBrett, deren einige neben einander liegen, damit dieTonnen und Kübel auf solchen ungehindert aus- undniedergehen können.
Tonnenbrücke, eine Brücke, die von Tonnen zusammen-gesetzt worden, und öfters zumUebergange über Gewäs-ser dient. Die Tonnen müssen gut »erpicht seyn, undwerden an den Seiten durch Taue an einander befesti-get. und so nach und nach in das Wasser gelassen; überdiese Tonnen werden dann Bretter gelegt.
Tonnenbückling , Tonnenbücklinge, s. unter Hä.ring. Th. 20, S. 753.
Tonnenfach, in den Bergwerken, das Mittel oderder Raum zwischen zwei Tonneniatten, im flachen Treibe»oder Förderschacht.
Tonnengut, verschiedene Waaren, die in Tonnen ausge.führt, und.als tüchtig zumDerschicken angesehen werden.
Tonnengeld, in der Handlung, in den Seestädten oderHandlungsstädten, eine Abgabe von den zur See gehen»den Kaufmannsgütern, um die Kosten zur Erhaltungder Baken oderSeetonnen davon zu bestreiten; das B a»kengeld.
Tonnengerippe, die eisernen Bänder oder Reife von al-ten Tonnen, die zu Beschlägen von andern Tonnen an-gewendet werden können.
Tonnengewölbe, in dcrBaukunst, ein Gewölbe, wel-ches ganz nach einem Bogen fortgeführt wird, und ei-