Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Mereilung.

werden, der schneller an das Ziel gelangt, alsman es erreicht. Von dem Tode übereilt wer-den, der sich schneller einstellte, als man es ver-muthete, um seine Angelegenheiten in Ordnung zubringen. Die schnellen Flügel der Zeitübereilen den Sturmwind (Dusch). Voneinem Fehler übereilt werden, einen Fehlerbegehen, ehe man Zeit hatte, denselben als Fehlerzuerkennen.— 2) Etwas übereilen, ungebühr-lich damit eilen, so daß die Sache damit verderbtwird. Man darf die Sache nicht übereilen.Ein übereiltes Verfahren, wobei man an dieWirkung desselben nicht gedacht hat. Sich über-eilen. zu sehr eilen. Sich im Reden, mit einerAntwort übereilen, etwas schnell dabin sagen,ohne es gehörig zu überdenken. Eine schriftlicheArbeit übereilen, sie ohne gehörige Um undUebersicht schnell anfertigen, ohne kritischen Blick.Der Bau ist übereilt worden, es mangelt ihmdie Haltbarkeit, Festigkeit. Eine Arbeit überei-len, sie übers Knie brechen. Man übereilt Arbei-ten, wenn man sie nur obenhin thut, fluchtig macht;man sich wenig darum bekümmert, ob die Arbeitgut oder schlecht gemacht ist, wenn man nur damitfertig geworben ist. Beim Jäger heißt über-eilen, wenn d»e jungen Hirsche den Hinterlaustüber den vorder» setzen, weil im Gelenke nochAlles jung und biegsam ist.llebererlung. 1) Der Zustand, da man sich, Andereoder eine Sache übereilt. - 2) Eine fehlerhafte

Handlung, welche aus zu großer Eilfertigkeit vor-her nicht gehörig überdacht worden. Jemandenin der Uebereiluug einen Schimpf anthun,ihn beschimpfen, ohne es eigentlich zu wollen, bloßin der Eilfertigkeit der Rede oder Handlung. Sichvieler U e b e r c i l un g e n schuldig machen.