Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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218 Uebereinander stellen. Ueberenckunft.

man auch verschiedene Papiere übereinander; z. B.Papiertapeten, Packpapier w., so auch Leinwand,wenn man dieselbe in Stücke zu 50 bis 60 Ellenbringt. So rollt man Tabaksblätter in den Tabaks-sabriken übereinander zu Stangentabak, Stangenka-naster, Cigarren:c.

llebereinander stellen, gleichbedeutend mit überein-ander setzen, Etwas über das Andere stellen odersetzen. So stellt man eine Säule über die andere inder Baukunst, indem man dabei die verschiedenen Ord-nungen befolgt, so daß immer die leichtere über dieschwerere gesetzt wird, z. B. über die Dorische dieIonische oder Korinthische. So stellt oder setzt manBildsäulen, Vasen, :c. überander an Gebäuden; soeine Reihe Bücher über die andere in einem Bücherschranke oder Reposttorium; so Blumentöpfe nbcrein>ander auf einer Estrade oder Blumenbank; so stelltoder setzt man Tische, Stühle, übereinander zu ge-wissen Zwecken, z. B. um Platz in einem Zimmerzum Spielen, Tanzen rc. zu erhalten. T auch die Art.Stellen, Th. 173, S. 81 u. f., und Setzen, Th.153, S. 470 u. f. — Ucbereinan der gestellt,Huperimpositl», in der Botanik, wie die Fächer desSchötchens bei linnius, der Früchtchen bei 1', ilmin-,.

Uebereinkomnien, s. Ueberein, und Ueberein-k u n f t.

lieber eine Hand, beim Wasser- und Deichbauc,die Soden stechen, wenn sie gleich mit einem scharfenStiche so ausgestochert werden, daß die Seiten, welchezusammengcsessen haben, eben so auch im Deiche wie-der an einander schließen.

Uebecemkunfr, das Uebereinkommen, das gegen-seitige Verstehen über eine Sache, sie inS Werk zusetzen. Es ist hier dem Vertrage an die Seite zustellen, es kommt auch im Geschäftsleben in dieser Be-ziehung häufig vor. Eine Uebereinkunft, ein