Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Uebereinänderk.d.Arme Nebeteinanden'. 2l7

ein Blatt oder blattartiger Theil so gerollt ist, daßder eine Blattrand die Achse bildet, und der Öuer-durchschnitt eine Schneckenlinie darstellt, wie die Blät-ter in der Knospe des Aprikosenbanmes, die jungenBlätter von Onnn.i, die Blütenscheide von Aront^nii» I»:wnlr>tai») und der Aethiopischeu Callanvtl,it»>neu); dann auch so viel als zusam-mengedrehet, wenn mehrere stiel-oder fadenförmigeTheile nach einer Richtung bündelweise um eine ge-meinschaftliche Achse sich drehen, wie z. B. die Fädenvon Os« illatni in Isriemi.

Uebereinander kommen, die Arme, bei dem Berg-maschienenbaue, wenn die Arme eines Haspelsoder Armes über einanver verbunden und in einandereingelassen oder eingefügt werden.

Ueber-einander rollen, Eins übcr's Andere rollen, wennman einen Gegenstand so rollt, daß seine Theile über-einander zu liegen kommen. So wird das Papierüber Thaler-, Zwei-, Bier-, und Achtgroschenstückcgerollt, um dieses Geld in eine Rolle zu bringen;z. B. 5V Thaler in Thalerstücken, 10 und 20 Thäter-in Achtgroschenstücken, und 10 Thlr. in Zwei- oderViergroschenstücken, in Rollen. Das Papier wirdnämlich nach der Größe des Geldes so zugeschnitten,daß es mehrere Male um die genannten Geldstücke ge-rollt werden kann. Man nimmt z. B. 10 Thaler inAchtgroschenstücken, hält dieses Geld zwischen dem Mit-telfinger und Daumen fest zusammen und stellt es aufdas zugeschnittene Papier, so, daß man dieses an demEnde, welches dem aufgesetzten Gelde nahe ist, über-schlagen kann; dann rollt man es schnell übereinander,indem man es zu beiden Seiten mit den Fingernwährend des Rollens einkneift, so wird es eine Geldoder eine Zehnthalerrolle in Achtgroschenstücken, dieman dann zu beiden Seiten siegelt. Das Papier wirdhier also um das Geld herum gerollt. Eben so rollt