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Ueherhören.
immer sehr wichtig, wenn eS aber von Nutzen seynsoll, so darf man nicht versäumen, das Deutsche be-ständig hinzuzusetzen, sonst hat es für's richtige Ueber-setzen keinen Nutzen. Der Schüler darf also nichtbloß sagen 6srundium: audl6ndu8, rmdieuds,audisudurn, sondern immer dabei: sudienclus,Einer, der gehört werden muß, audisuds, Eine rc.,und so in allen Sprachen. Doppelt übend ist es,wenn man bei jungen Leuten, die mehrere Sprachen,z. B. Lateinisch und Französich, zugleich lernen, der-gleichen Uebungen mit einander verbindet: z. B. derSchüler muß gleich sagen oder schreiben, um Fertig-keit und Sicherheit zu bekommen: Ich schweige, ts-vko — je ins tai8; du schweigest tao68 — tu tetsi8 rc. rc. Denn durch das Auswendiglernen be-kommt man eine Sprache viel früher in seine Gewalt.Ein zweckmäßiges Ueberhören ist daher, um eineSprache zu erlernen, von Wichtigkeit, nur muß Allesmit Umsicht betrieben werben, um keinen Widerwillendagegen einzuflößen, welches auch nicht geschieht, wennman beim Aufsagenlassen des Erlernten immer zweck-mäßige Bemerkungen über die Sprache mit einstießenläßt. — So ist eS auch gut beim Uebersetzen aus ei-ner Sprache in die andere, manche Stellen, welche dieSchüler verstehen gelernt, auswendig lernen zulassen,und sie zu überhören; sie bekommen dadurch weit frü-her die Sprache in ihre Gewalt. Auch mache manzeitige Versuche im Sprechen, wenn man selbst Fer-tigkeit darin besitzt. Man darf nur dabei von demErlernten ausgehen, und dieses wiederholen, so daßder Schüler alle Worte von selbst findet, und sienur anders biegen und stellen darf; die Fehler ver-bessert man bloß dadurch, daß man das richtig sagt,was sie falsch sagten. — Beim Ueberhören vonGedichten, muß man die Schüler auf die Deklama-tion, das Deklamiren, aufmerksam machen; indemman
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