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Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Ueberkinger Sauerbrunnen. 383

spiel vorhanden, daß diese weder von dem Wasserdes Röthelbaches, noch von einem anderen wildenWasser wäre geschwächt oder getrübt worden.Das Wasser der Quelle ist zu allen Zeiten undbei jeder Witterung »«vermischt gleich scharf wieTinte, und gleich krystallhell und kräftig geblieben.Aus der Quelle werden jährlich eine große AnzahlKruge gefüllt. Das Badehaus ist sehr bequem fürdie Badegäste eingerichtet, hat schöne Zimmer undKammern, und einen Bademeister der die Kurgästeum einen sehr mäßigen Preis bedient, so daß eSnicht leicht möglich seyn soll, in einem andern Bade-orte wohlfeiler leben zu können. Der Magistratvon Ulm hat auch im Jahre 1794 einen geräumi-gen und schönen Salon mit vielen Kosten erbauenlassen, der auch noch jetzt gut erhalten sich zeigt.Die Umgegend ist sehr anziehend, und dient denBadegästen zu angenehmen Spaziergängen. Einekleine Stunde seitwärts von Geißlingen gegen Wie-sensteig, liegt ein malerisches Thal, das an Getreidealler Art, Gras und Obst von gutem Geschmackefruchtbar ist. Gegen Altenstatt und Geißlingen hinist das Thal offen, enger aber gegen Wiesensteighin. Auf beiden Seiten sind an den Anhöhen dieschönsten Buchenwälder, aus welchen hier und daschroffe Felsen ihre Häupter majestätisch erheben,die hin und wieder noch eine hohe Buche tragen.Südostwärts blickt die schöne Kirche und ein Theildes Dorfes Türkheim in das Thal hinab. Einerder Felsen bei Ueberkingen, der Kahlenfelsengenannt, der einen etwas steilen Aufgang hat, lohntdie Beschwerlichkeit des Steigens durch eine reizendeAussicht von seiner Höhe. In den Höhlungen des-selben findet man Sinter und schöne Stahlaktiten»Das Tropfwasser, welches über einen, weit gegen-über stehenden Felsen herabtröpfelt, bildet Jneru-