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den, und 1372 Stück Geschütze; und mit einerübergroßen Macht oder Uebermacht der Verbünde-ten wurde er auch bei Leipzig 1813 geschlagen,nachdem die Verbündeten dabei seine eigene Taktikbefolgten. Eine Uebermacht kann nur durch einegleiche Uebermacht in Schranken gehalten werden,sobald auch Kräfte und Geist in gleichen Verhält-nissen stehen, ist dieses aber nicht der Fall, kommtzu dem Letzteren noch die Liebe zum Vaterlandeund ein hoher Enthusiasmus für die Sache, welchedie Waffen nothwendig macht, so kann auch einegeringere Macht der Uebermacht Schranken setzen.— Sich vor Jemandes Übermacht fürchten,im gewöhnlichen Leben, vor dessen Ansehen, um zuschaden. — Der Uebermacht weichen, sichvor derselben zurückziehen. Im Oberdeut-schen die Obermacht, welches aber, nach Ade-lung, von Uebermacht noch unterschieden werdenmuß, indem es hier die höhere Macht bezeichnet.
Uebermalen, Franz, kspsinckrs, ein Gemälde vonNeuem mit Farben überziehen oder übergehen; auchneue Farben auf die fehlerhaften Stellen eines Ge-mäldes auftragen. Bei einem neuen oder frischenGemälde (Portrait) beginnt man die Uebermalungder Fleischparthien oder Carnation sogleich, nachdemdie Untermalung geschehen, und beschabt und abge-waschen worden ist. Man fängt bei der Stirn an,setzt die Lichter zuerst auf, und verfährt wie bei derUntermalung, indem man immer die folgenden sichabstufenden Tinten, die denen des Originals entspre-chen müssen, aufträgt, und sie gehörig in einandervertreibt oder verschmelzt, welches mit einem Vertrei-be! geschieht, damit keine Härte im Kolorit bemerkbarbleibt. Man behandelt auch zugleich die Haarpar-thien und alle diejenigen Gegenstände, welche un-mittelbar die Fleischparthien begrenzen und berüh-
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