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Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Ueberrock.

durch vor der Witterung zu schützen oder sich selbst vorder Witterung und Kälte zu verwahren, daher ist derUeberrock so gemacht, daß er bequem über die untereBekleidung, bestehe sie nun in einem Frack, Obcrrockoder in einem Kamisole oder Jacke gezogen werdenkann. Er hat also einen doppelten Zweck, nämlichals Ucberzieher und als Obcrrock zu dienen. AlsUeberziehcr, wenn er über einen Leibrock oder sonst einLeibkleid gezogen wird, um ihn in Gesellschaft abzu-ziehen, und sauber gekleidet zu erscheinen, oder bloßüber eine Jacke oder Kamisol, um ihn anzubehalten,wenn man spazieren geht, oder ein Kaffeehaus w. be-sucht, indem man ihn bis andcn"Hals zugeknöpft oderauch ab- oder aufgeklappt tragen kann, um sich dar-unter mit Chemiset, Weste w. zu zeigen. Die Formoder der Zuschnitt richtet sich nach der Mode. Einguter Ueberrock, der zugleich als Schutz gegen Wit-terung und Kälte dient, muß bis auf die Wade hinab-rcichen, gut über die Unterkleider anschließen, nicht zuweite Aermel haben, mit Kamelot, Orleans oderSeide gefüttert, dabei gut wattirt, und mit Rund-schnur besetzt seyn. Kragen, Aufschläge, Knöpfe w.richten sich nach der herrschenden Mode, da der Kra-gcnschnitt, so wie die Aufklappen, bald auf diese, baldauf jene Weise variiren; eben so die Taille bald kür-zer, bald länger, bald enger, bald breiter getragenwird. Dergleichen Ueberröcke haben gewöhnlich dieTaschen zu beiden Seiten, unter den Hüften mitKlap-ven, nicht hinten, wie man sie früher trug, und sie auchnoch jetzt mitunter angefertiget werden. — Zu denUeberröcken rechnet man auch die Pallitots oderPalletots, die Mackintosche, den Kutka, Ka-putrock, Wellington, Carracas, Pilothrock,Nclsonrock, die Twinew. Diese Röcke, die theilsanschließen, theils auch weit, ja mantclartig getragenwerden, hinten offen, auch zu, mit geraden und schrä-