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Ueberscheide. Nebelschießen.
und Leiden, man durchgemacht hat; so auch dieUeberschauung. S. auch den Art. Schauen,Th. 140, S. 549 u. f.
Ueberscheide, die Scheide, auch das Futteral, welcheüber einen Gegenstand gezogen wird, so ziehtman Handschuhe über die Hände, ein Fut-teral über einen Regenschirm re.
Ueberscheinen, den Schein über einen Gegenstand,der Höhe nach, werfen. So überschcint derMond in der Nacht die Erde, wenn er seinenSchein darüber wirft. So werfen die Gasflammenin den Laternen ihren Schein über einen Platz, wennsie ihn erleuchten.
Ueberschicken, einen Gegenstand an einen Andernschicken. So überschickt man Briefe, Waaren, Gel-der. So auch die Ueber schickn ng. In der edlerenSchreibart übersenden.
Ueberschreben, über eine Bahn schieben. EineKarre, Schiebkarre, über eine Bahn schie-ben, sie vor sich darüber hinschieben. — So schiebtman beim Kegelspiele die Kugel über dieBahn, wenn man sie so wirft oder schiebt, daßsie seitwärts über die Bahn geht.
Ueberschießen, über etwas schießen, kommt in meh-reren Bedeutungen vor: 1) Ueber etwas schießen.Die Wand ist zu hoch, man rann nichtüberschießen, besser darüber. 3) De r Leit-hund schießt über, bei dem Jäger, wenn eraus Hitze über die Fährte hinschießt oder eilt, ohnesolche zu bemerken. So überschießen die Par-forcehunde, auch andere Hunde die Fährtewenn sie darüber Hinjagen und davon abkommen.So überschießt ein Pferd den Zielpfahl,wenn es beim Wettreiten darüber hinausjagt. —3) So schießt der Buchdrucker über, wenner mehrere Bogen über die Auflage, welche be-