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Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Ueberschwemmen und Uebekschwemmung. 579

und zu derselben Zeit Überschwemmungen, die derDniester veranlaßte; von Marianopel an bis hinabin die Moldau hatte er ganze Strecken des Landes soüberfluthct, daß Alles einem großen See glich;diese Uebersluthung kommt von der großen Mengevon Gebirgsströmen, die er in seinem Laufe aufnimmt,und die durch den vielen in den Karpathen gefalle-nen Regen sehr angeschwollen waren. Auch in derBukowina hatte der Pruth nicht geringere Verhee-rungen angerichtet. — Im Oesterreichs chcnBeobachter, machte man folgenden Vorschlag, umfernere Überschwemmungen von Pesth und dem Ufer-lande abzuwenden: 1) daß die gesammte Donau demrechtseitigen Arme, mit Zuschließung des Linkseitigen,zugewendet werde; 2) daß auf der Insel Czepclyoder Naczkcwi, längs dem ersten Donauarme, ein,das höchste Wasser um 4 Fuß übersteigender, Dammvor Tököl, Szigct-Uidali und Makad auf solche Ent-fernung von der Donau angelegt werde, daß zwi-schen demselben und dem rechtseitigen hohen Uferein Abstand von wenigstens 1900 Fuß, da die Breiteder Donau bei Pesth 1600 Fuß beträgt', entstehe;denn hierdurch soll der Strom eine hinreichende Krafterhalten, um das Eis zu heben und fortzuschieben; danur auf diese Weise dem Strome und den Eismassenein ununterbrochener Fortgang verschafft werden rann.Auch fanden Berathungen von Seiten der RegierungStatt, wie man die an zwei Driltheileu zerstörteStadt Pesth vor ähnlichen Ereignissen zu bewahrenhabe, ob durch gewaltige Dämme, oder durch Bau-steine, um eine dauerhafte Grundfeste aufzuführen,die nicht so leicht zu zerstören sey.

Auch der Rhein hat im Jahre 1838 Verwüstun-gen in Rhein-Preußen im Regierungsbezirke Düssel-dorf angerichtet, wo er am 11. März in der Umge-gend von Rees alle Dörfer, Städte und Flecken über-

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