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Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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636 Uebersiedeln und Uebersiedelung.

renen, die ihren Werth nur nach dem Glänze kann-ten, unter das Joch der begierig darnach suchendenEuropäer brachten. Man ging so weit, dem Me-xikanischen Volke, überhaupt den Westindiern, beider Eroberung alle edlen Metalle, die sie gesam-melt und in ihren Häusern aufbewahrt hatten, fort-zunehmen, ja man durchsuchte die geringste Hüttenach diesem Metalle; daher kam es denn auch, baßVieles von diesen Schätzen wieder in den Schooßder Erde versenkt wurde, woraus man es genom-men hatte; indem die Jndicr, empört gegen ihreTyrannen, das Gold und das Silber lieber in dieFlüsse und in den großen See warfen, als es die-sen Unersättlichen zu überlassen, von denen sie diegrößte Mißhandlungen erleiden mußten. Nur erst,als sie diese Metalle nicht mehr bei den Einwoh-nern fanden, fingen die Spanier an, sich an dieBergwerke zu machen. Die Gold- und Silber-bergwerke, auch die andern, besonders des Queck-silbers in Chili und Peru und in allen andernStaaten der Krone Spaniens in Amerika, gehörtendemjenigen, der sie zuerst entdeckte. Er kam dannbei der Regierung ein, daß sie ihm zugesprochenwurden. Der zur Ausgleichung dieser Angelegen-heit angestellte Königliche Beamte ließ dann 80 Ru-then in der Länge und 40 in der Breite für den-jenigen abmessen, der es gefunden hatte. Dann maßer eben so viel für den König ab, und auf solcheWeise fuhr man immer fort, so weit als es dieOberstäche des entdeckten Bergwerkes erlaubte. Ge-wöhnlich verkaufte der König seinen Antheil dem Ei-genthümer, der es dann ganz behielt. UebrigcnSmußten die Inhaber der Bergwerke der Regierungden fünften Theil des Silbers und den zehntenTheil des Goldes von dem wirklich Gewonnenen die-ser Metalle abgeben, und obgleich sich der Staat