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Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Uebersiedeln und Uebersiedelung. 635

das Glück nicht so günstig war, verschafften sichdoch durch den Lohn ihrer Arbeit größere Bequem-lichkeiten, als sie vorher gehabt hatten, da man sie alsSklaven behandelte. Auch zeigten sie sich späterhinals gute Landwirthe, welche die Europäischen Früchteund Hausthierc sich vortrefflich zu Nutze zu machenwußten, auch in den Künsten und Handwerken derEuropäer blieben sie nicht fremd. Manufakurenvon Tüchern, baumwollenen Waaren, seidenen Zeu-gen, Hüten, Treffen, Spitzen, Nürnberger Waa-ren rc. rc. fingen an, sich zu erheben, und mit ih-nen auch der Handel, der jedoch für die BewohnerMexicos mehr passiv blieb. Auch die von Co-lorado mitgebrachten Europäischen Hausthicre ha-ben sich von St. Domingo aus nach Mexiko hinverbreitet, und das Hornvieh in solcher Menge, daßdie Felle desselben ein nicht unbedeutender Aus-fuhrartikel geworden sind; die Pferde sind aber aus-geartet, obgleich in Menge vorhanden. Der Schwein-speck dient als Butter, und beweiset die ansehnlicheSchweinezucht: die Schafe liefern nur grobe Wolle.Der Weinstock und der Oelbaum, die erst seit demAnfange des verwichenen Jahrhunderts durch dieJesuiten eingeführt worden, da sie so lange einzu-führen verboten waren, um dem Mutterlande ander Ausfuhr seiner Artikel nach den Kolonien nichtzu schaden, hatten anfangs keinen besondern Fort-gang, späterhin sollen diese Anpflanzungen bessergerathen seyn. Dagegen sind die Pflanzungen vonBaumwolle, Zucker, Cacao, Tabak: der Anbau desEuropäischen Getreides besser gerathen, und Einsbesser, als das Andere; auch die Seidenzucht wirdbetrieben. Vanille, Indigo und Cochenille sindLandesprodukte, die den Handel ansehnlich vermeh-ren. — Die Hauptprodukte dieser Kolonien sindaber die Meialle, welche die armen Eingebo-