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Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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710 Uebersiedeln und Uebersiedelung.

man nicht nöthig hat dasselbe zu verlassen und in ei-nem andern Welttheilc sein Unterkommen zu suchen,sich überzusiedeln.

Betrachtet man nun unter 2) den Satz: zu wel-cher Klasse die Auswanderer gehören, dieihren Staat, ihr Vaterland verlassen oderzu verlassen beabsichtigen, so wird man daraufgeführt, daß es gerade die fleißigsten, oft dem Staatenützlichsten Individuen, die Ackerbauer und Handwer-ker sind, vorzüglich die Ersteren. Es ist der Kern derBevölkerung, welcher den Sitten und Gewohnheitender Vorzeit auch größtentheils treu geblieben ist, so-wohl seine frugale Lebensart, seine Gottesfurcht, alsauch seine Hanvthierung sind Beweise seines unschätz-baren Werthes, es sind die Stützen eines jeden Staa-tes im Kriege, wie im Frieden; im Kriege durch dieVaterlandsliebe, Ausdauer und Ertragung aller Be-schwerden, die ein Feldzug mit sich bringt; im Frie-den durch die Kräfte und den Fleiß, die er dem Bo-den widmet, um ihm das Möglichste abzugewinnen, so-wohl zur Deckung seines Unterhalts und desjenigenseiner Familie, als auch um Abgaben zur allgemeinenConsumtion und zur Hebung des Kunstfleißes, umsich dadurch ein kleines Betriebs-Kapital zu sichern.Gerade diese Bewohner eines Staates sind es, welchejetzt verlockt werden auszuwandern, ihr Vaterland zuverlassen, um in einem andern Welttheile dasselbewieder zu suchen, was sie hier verlassen. Ihr hoherWerth geht daraus hervor, daß man sie überall, woneue Kolonien angelegt werden, emsig sucht, nicht al-lein in der Absicht, ihr Wohl zu gründen, als die Ko-lonien urbar zu machen, sie mit dem Schweiße ihresAngesichts zu düngen i denn die Mittel eines Theilsder Auswanderer, und wohl des größten, sind nichtvon derArt, um sich häuslich durch einen ansehnlichenAnkauf von Ländereyen niederzulassen, und solche mit