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CHIARI
CHIAVERI
«ist keine einzige Dichtmrgsart, an welcher Chiabrera seine„Kräfte nicht versucht hatte. Niemand hat mehr epische Ke-„dichte gemacht, als er. Er ist der Verfasser vom b e fr e i t e n«Italien, von Florenz, von der Goihiade, von der«Amadeide, und vom Rugiero. Dieß sind seine großen«Gedichte; die Zahl der kleinen ist viel größer. In allen findet«man Majestät, Harmonie, Fruchtbarkeit, sowohl der Bilder,«als der Ausdrücke, und einen großen Schatz von Griechischer,«Lateinischer und mythologischer Gelehrsamkeit.
«Indeß machten die Gedichte des Chiabrera nicht so viel«Glück, als man von ihnen hoffen sollte. — ES ist schwer,«daß sich «in fenervolles Genie, wie das Genie eines wahren„lyrischcnDichters, zu dem langsamen und regelmäßige» Gang«eines epischen GedichlS herablasse; und wenn P indar eine«Iliade gemacht hatte, so wär.er wahrscheinlich weit hinter„dem Homer zurückgeblieben. AuS derselben Ursache sind„auch die dramatischen Stücke des Chiabrera schlechter, als die„Stücke einiger andern Dichter von seiner Nation. Aber in«den Oden und kleinen lyrischen Stücken hat er alle seine«Nebenbuhler übertreffen, denPindar in erhabenen Gegen-«ständen, und den Anacreon in der erotischen Gattung.«Er hatte auch da« Verdienst, in die Griechische Dichtkunst„neue Sylbenmaße einzuführen. Man wirft ihm bloß vor,„sich allzu kühner Metaphern bedient zu haben; aber man ver»„zeihet ihm diesen Fehler, wegen des Adels der Gedanken,„wegen der Lebhaftigkeit der Bilder, und wegen des wahrhaf-„ tig dichterischen Enthusiasmus, worein er seine Leser versetzt. “
Wenige Schriftsteller haben bei ihren Lebzeiten eines sogroßen Ansehens genossen. Fast alle Fürsten Italiens bewiesenihm durch Geschenke und Belohnungen ihre Achtung: PapstUrban VIII. die Großherzoge Ferdinand l. und Cosmus II.Carl Emanuel, Herzog von Savoicn, Bincens von Gonzago,Herzog von Mantua, die Republik Genua, u. a. m.
CHIARI (Giuseppe), Römischer Mahler, Schüler deSCarl Maratti, starb 1727 im 7z.Jahre am Schlagflussein seiner Vaterstadt. Er machte sich durch mehrere schöne Ge-mählde für Kirchen und Palläste eine» Namen.
CHIAVERI (Cajetano), Baumeister des Königs vonPohlen, schrieb um das Jahr 1750
Bedenken über das Vorgeben einer nöthigen Ausbesserungves Schadens #n SerRuppel der pererskirche zu Rom,
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