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CLEARCHUS
CLEEF
war ihm , ein unvermeidliches Schicksal gern und willig zuertragen.
Man tadelte ihn eines Tages, daß er so viele Sonderbarkeitten in seinen Meinungen habe; er antworteke: Lohnt' eswohl der Mühe ein Philosoph zu sein, wenn ichdächte wie die andern, und dem großen Haufenfolgte? Die Athenienser bothen ihm ihr Bürgerrecht an.Wie? antwortete er, giebt die Geburt in der einenStadt mehr Ehre, als in der andern? Welche-neueVerdienst werd' ich erlangen, wenn ich durchAdoption zum Griechen werde?
CLEARCHU5 , ein peripatetischer Philosoph aus Sorli, undSchüler des Aristoteles. Alle alten Schriftsteller sprechenmit Lobe von ihm, und versichern, daß er an Verdienst keine«von seiner Secte nachstand. Er schrieb verschiedene Werke, vondenen uns nichts übrig geblieben ist, als ein Bruchstück au-dem Tracrat über den Schlaf.
CLEEF (Heinrich van), ein vortrefflicher Landschaft«mahler von Antwerpen, reiste lauge Zeit in Italien umher,Die Zeichnungen, welche er an diesen Orten verfertigte, dien?ten ihm zur Zusammensetzung seiner Gemählde. Oft mahlte erdie Gründe zu Franz Flori- historischen Stücken. Einleichter Pinsel und eine schöne Harmonie der Farben geben sei-ner Arbeit cjuen großen Werth. Er kam 1533 in die Mahler-gesellschaft zu Antwerpen, und starb, wie man vermuthet, umdas Jahr i;8y- Ph. Galle und A. Colaert haben nachseinen Zeichnungen die Ruinen von Rom, Prospecte und Land-schaften in Kupfer gebracht. Sein Bruder Wilhelm mahlt«mit Ruhm große Historien, starb aber in jungen Jahren,
CLEEF (Joas oder Joseph van), Wilhelms Sohn, ei«Mahler von Antwerpen, hatte eine schöne Manier, und wurdefür den besten Coloristen seiner Zeit gehalten. Er bediente,pach Vasari's Bericht, Franz L König von Frankreich,mit Verfertigung vieler Bildnisse von Herren und Damen seinesHofes. Das Ältarblatt der Wundärzte in der Cathedralkirchezu Antwerpen, welches die H. H. EosmuS und Damianu-porstellr, ist von feiner Hand. Der Wahnsinn, in welchen erverfiel, wird einer allzu große» Einbildung auf feine Kunst zu-geschrieben, Er blühte um daS Jahr 1550, und hatte einenSohu, der ihm ik der Kunst, gber nicht in der Thorheit glich.
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