CLEEF
CLEMENS
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CLEEF (Johann van), ein Mahler von Venlco, krrrrtebeiL»dewig Prtmo und Caspar ve Crayer, dessen hin,tcrlasftne Werke er vollendete. Er zeichnete bester, als dieser,blieb abe'' jn dem Colorir hinter ihm zurück. Man hält ihn fürden gcöfcsten Niederländischen Mahler in Gewändern. Fastalle scirie Gemählde bestehe» in Altar-und Deckenstüchen; ineinigen derselben kommt er dem NieolaS Pvnssin ziemlichnabe. Man siebet sehr viele Gemählde von diesem Meister ind°n Kirchen von Flandern und Brabant, vorzüglich aber inG-ik. Er starb 1716 in seinem 72. Jahre,
CLEEF (Martin’ van), Heinrichs Bruder, lernte beiFranz FlvriS. Er inahitc anfangs große, nachher aberkleine historische tafeln, in welche sein Bruder die Landschaftenmahlte. Viele geschickte Landschafcmahler bedienten sich seinerArbei« n> Fianren, unter ante!» Aegidius Conirloe. Erstarb im 50. Jalne ftinek Alters', und hinterließ vier Söhne :Aegidius, welcher im Kleinen gut mahlte, aber ein unor-dentlich-s Leben fübrte, und frühzeitig starb; Wartin, wel-cher in Spanien und Indien arbeitete; NicolaS, welchernoch1604 lebte, and Georg, welcher jung starb.
CLEIVELAND (John). Man sehe den Artikel CLEVE-LAND.
CLEMENS, ein geborner Römer, aus einem vornehmenGeschlecht, war ein Schüler des Apostels Petrus, von welchemer nach dem Z-uqniffe des Tertullian die Ordinario» erhielt,und folgte im Jahr 91 dem H. Eletns oder Anacletns in derVorstehung der Römischen Kirche nach. Der Apostel PanluSspricht in seinem Briefe an die Philipper von ihm. Unter ihmerregte Domirian die zweite Verfolgung der Christen. WaSauch mehrere neuere Gelehrte sagen, so hat es doch vielen-Schein, daß man die Sendung der ersten Bischöfe nach Gal-lien dem Clemens, und nichk dem Fabian zuschreiben jnfijfe.Er starb im Jahr 102 nach einigen den Märtyrertvd. Manbar ihm mehrere Werke zugeschrieben; das einzige unter densel-ben, welches von ihm ist, ist ein Brief an die C orivtbier,der >633 von Patricius Jussius nach einer aus Aleran,drien gekommenen Handschrift, wo er sich am Schlüsse desneuen Testamentes befindet, zu Orford herauskam. DiesesBrief «st eins der schönsten Denkmähler des Alterthums.
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