CONRAD III.
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»Wittwe, deine Kinder zu Waisen, «nd senden»dich in des Teufels Namen in alle vier Enden»der Welt.«
Im folgenden Jahre, 1027, ging Conrad noch Italien, undwurde Mit der Königin, seiner Gemahlin, zu Nom zum Kaisergekrönt. Diese Reise der Deutschen Kaiser wurde beständig einJahr und sechs Wochen vorher angekündiget. Alle Vasallen derKrone waren verbunden, sich in der Ebene von Rencale einzu-finden, »m daselbst die Rcvüe zu passieren. Die Edeln undHerren brachten ihre Untervasallcn mir. Die Vasallen derKrone, welche nichr erschienen, verloren ihre Lehen, so wie dieUntervasallen, welche ihre Herren nicht begleiteten. Vorzüglichseit Conrad wurden die Lehen erblich.
Conrad II. erhielt das Königreich Burgund , vermöge derSchenkung des letzten Königs, Raoul III. der rogz starb, undals Gemahl der Gisele, der altern Schwester dieses Fürsten.Endes, Graf von Champagne, machte ihm diese Erbschaftstreitig, blieb aber io;8 in einer Schlacht. Conrad starb dasJahr darauf z» Utrecht. Er war ein Fürst von großem Muth,von voraussehendem Geiste, begierig nach Ruhm, voll Güte undSanftmuth, und von ungemciner Freigebigkeit.
CONRADIII. Herzog von Franken, Friedrichs, Herzogsvon Schwaben, und der Schwester des Kaisers. Heinrich IV.8bgn e S, Sohn, wurde 1094 geboren. Nach Lotharius II.Tode. dem er das Reich streitig gemacht hatte, vereinigten sich 1138alle Fürsten zn seinen Gunsten. Heinrich der Solze von Baicrn wi-dersetzte sich seiner Wahl; als er aber in die Reichsacht erklärtund seiner Herzogthümcr beraubt worden war, starb er vorGram. Der Markgraf von Oesterreich hatte viel Mühe, sich inden Besitz von Baiern z» setze». Weift, Oheim des Verstor-benen, schlug den neuen Herzog zurück, wurde aber beim CastcllWeinsbcrg von kaiserlichen Truppen geschlagen.
Diese Schlacht ist in der Geschichte des Mittelnlters sehr be-rühmt, weil man vorgiebt, daß sie zn den Namen der GHel-fen und Gibel inen Veranlassung gab- Das Kriegsgeschreider Baiern war der Name ihres Generals, Welfr; und dasder Kaiserlichen Wiblingen, Name einer kleinen Stadt inSchwaben, worin der Herzog Friedrich von Schwaben anferzo-gen worden war. Nach und nach dieilken diese Namen zur Be-zeichnung der beiden Parteien. Endlich wurden sie so Mode, daß
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