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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CONTI

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geschossen, Aber die Strenge der Jahrszeit, das Schmelzendes Schnees und die Austretung der Flüsse vereitelten dieFrüchte dieses Sieges; der Sieger mußte die Belagerung auf»heben, und über das Gebirge zurück ziehen. Nach seiner Zurück-kunst nach Paris trieb er die Litteratur und die Künste, und starbden 2. August 1776, im 59. Jahre in dieser Stadt.

Seine kriegerischen Talente erhielten durch die Empfindungeneines Bürgers, die er bei mehreren wichtigen Gelegenheiten zeig.ke, einen neue» Glanz. Er hatte einen festen und großmüthigenCharacter. In dem Briefe, den er nach der Schlacht bei Conian Ludewig XV. schrieb, erwähnte er seiner Wunden nicht, undsprach bloß von den Verdiensten der Officierö, die sich dabei aus-gezeichnet hatten.

Einer von den Französischen Dichtern hat ihn in folgendenVersen sehr treu geschildert:

Des Heros dc fön fang il augmentat I’eclat.

Mccene des favans, idoie du foldat,

Favori d’Apollon, de Thdmis, de Bellone,

Il protegea les arts, & ddfeudit ie Tröne.

CONTI (Giüsto de), Italiänischer Dichter, aus eineralten Familie, starb um die Mitte des 16. Jahrhunderts zu Ri»mini. Man hat von ihm eine schätzbare Sammlung galanterWerfe, unter dem Titel:

La bella Mano , paris I595, in 12.nebst einigen Gedichten verschiedener alten Toscanifchen Dichter.Diese Sammlung wurde 1492 zu Venedig zum ersten Mahlin 4. herausgegeben. Der Abbt S alvini (und nicht Sil-v jni) besorgte 1715 zu Florenz eine neue Ausgabe, mit Vorbe-richt und Anmerkungen; sie ist aber nicht so vollständig, als diePariser, und die Veronische, 1753. in 4.

CONTI (L’Abbate Antonio), ein edler Denetianer,starb 1749 im 71. Jahre, hatte einen Theil von Europa durch-reist , und sich durch seine Kenntnisse und seinen Character dieAchtung der Gelehrten erworben. Er hinterließ

Tragödien, Lucca 1765, die für den Leser interessanter sind/als für den Zuschauer;

einen Versuch eines Gedichtes, welches überschrieben ist;

Il globo tli Venere j

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