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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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stammte, und sich in der Schweiz nieder gelassen hatte, wareist evangelischer Prediger zu Lausanne, gab aber diese Stellebald auf, und ging nach Paris, um da von seinen erworbenengroßen Kentnissen Vortheil zu ziehen. Die beiden ersten Bandeseines

Monde primitif, analyse & compare' avec le Monde moderne,

voll von nützlichen Untersuchungen, bei einigen chimärischenIdeen, setzten durch die darin enthaltene Gelehrsamkeit die Ge-lehrten in Erstaunen. Dieses Denkmahl machte den Architectendesselben nicht reich. Die Französische Academie, die seine Rccht-schaffenbeic und sein Verdienst kannte, sprach ihm die unter demNamen des jährlichen Preises bekannte Gratifikation zu.

Als er zum Präsidenten eines von den Museen zu Paris er-nannt worden war, würd' er in eine Reihe von Verdrüßlichkeitenund Aergernissen verwickelt, welche nicht eher als mit seinemLeben endeten. Er war ein enthusiastischer Apostel des t h i e-rischen Magnetismus, und wollte die Wikrsamkeit dessel-ben durch seine eigene eingebildete Wiederherstellung beweisen,ward aber bald das Opfer des Systems, welches er ausposaunthatte. Cr starb den iz. Mai 1784, in seinem 59. Jahre, zuParis. Kurze Zeit vor seinem Tode war der neunte Band seinesblonde primitif erschienen.

Aufrichtigkeit und Bonhomie waren die Grundzüge seines Cha-ractcrs Er hatte häusliche und gesellschaftliche Tugenden. Als erdie Schweiz verließ, trat er seiner Schwester den größesten Theilvon seinem väterlichen Vermögen ab. Er hatte von seiner Kindheitan seine Talenle geübt. Er schrieb mit unglaublicher Schnelligkeit,un fast so geschwind, als er sprach. Er las mit eben der Ge-schwindigkeit: cr überlief mit einem Blicke ein ganzes Blatt, undbrauchte nicht mehr Zeit, ein Buch kennen zu lernen, als ein an-derer, es zu durchblättern. Das Studieren war seine einzigeLeidenschaft, sie machte aber den Umgang mit ihm weder hartnoch schwer. Er affectierte keine Superioritat, lobte, waS lo-benowürdig war, und hatte von sich selbst eine sehr bescheideneIdee. Sein dienstfertiger Character entriß ihn oft den Vergnü-gungen der Lectüre und Schriftstcllerei, um ih» lange und er-müdende Gange in Paris und nach Versailles machen zu lassen.Die Thüren der Großen öffneten sich leicht vor ihm, und er kamnie seines eigenen Interesse wegen mit ihnen zu spreche». Alsseine Mutter der Rrligien wegen ihre Vaterstadt Uzes plötzlich

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