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CRENIUS
CREPU
dola. Man rühmt sowohl seine Fertigkeit und Meisterhaftigkeitin Erfindungen und Gemählden, als auch seine -Billigkeit in denPreisen. Er starb 1610.
CRENIUS (Thomas), oder nach seinem eigentlichen Na»mcn, THOMAS Theodor CRUSIUS , ein Philolog und Eri«tiker, 1648 zu Brandenburg in der Mittelmark geboren, wosein Vater Superintendent war. Er studierte zu Wittenberg,Leipzig und Giesen, hielt am lctztern Ort philosophische Vorle-sungen, und kam 1672 als Prediger nach Blumcnlage, einerVorstadt bei Zelle im Lünebnrgischcn. Eine äußerst unzusriedeneEhe brachte ihn auf den Entschluß, 1676 mit einem andernFrauenzimmer in dje Mark zu entweichen. Don dieser Zeit an«rannte er sich Crenius, und irrte beinahe in ganz Europaherum; er war einige Zeit Rector -zu Eperies in Ungarn, 1680Prediger zu Riga, und >682 Superintendent zu Pilten in Cur«land. Im Jahr 1683 begab er sich endlich nach Leyden, wo ersich theils mit Büchcrschreiben, theils mit Unterweisung jungerStandespersvuen und fremder Studenten reichlich nährte, biser den 29.März 1728 im 80. Jahre starb.
Er zeigt viele Kenntnisse, und worein erstaunlicher Samm-ler, der grdßtenthcils ähnliche Werke anderer Gelehrten, undzwar mcistenthcils kleine, die sich sonst verlieren, unter einemTitel zusammen getragen hat, z. B.
Consilia et\ methodi aureae sudiorum optime inßitucndorum,Roterod. 1692, in 4.
Diesem ersten Dande folgten noch zwei andere, die «696 zu Ley-den gedruckt wurden: der erstere führt den Titel:
De philologia et studiis liberalis doctrinae i
der letztere:
De eruditione comparanda.
Eine Sammlung von Vorschriften, über die Art und Weise,die in diesen Banden enthaltenen Wissenschaften zu studieren.
Animadoerfiones philologicae et hifioricae. Lugd. Bat. ./<$97 —t~20, 19. vol. in g.
T)e Furibus librariis. Lugd. Bat. t~oj, in 12.u. v. st. m.
CREPU ( ), ein Wallen, war in seiner Jugend
Lieutenant in Spanischen Diensten. Erst in seinem 40. Jahrekam er als abgedankter Officier nach Antwerpen- legre sich ohne
einige