Band 
Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CRESCENS

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einige Unterweisung auf das Blumenmahlen, worin er in kurzerZeit alle seine bandsleute übertraf. Seine Blumen sind durch-sichtig, zierlich gezeichnet, wohl coloriert, meisterhaft gemahlt,und von guter Haltung. Dieser Künstler blühte im Anfangedes >8. Jahrhunderts.

CRESCENS, ein Cynischer Philosoph, um daS Jahr 154 nachChristi Geburt, machte sich durch seine DebauchrU und durchseine Verleumdungen gegen die Christen einen schändlichenNamen. Der H. Justin schrieb seine zweite Apologiegegen ihn.

CRESCENTIIS (Petrus de), von Boulogne, übte sein Me-tier als Advrcat, auf einer zojährige» Reise, um sich den Un-ruhen seines Vaterlandes zu entziehen. In seinem 70. Jahrekehrte er wieder zurück, um sich mit einem Werke über den Acker-bau zu beschäftigen, welches er Carl 1k. König von Sicilien, wid-mete; eö führet den Titel:

Opus ruralium commodorum.

Es befindet sich außer zwei verschiedenen Ausgaben desselben,Löwen 1474, Florenz 1481 in Folio, auch in Geßners Reirullicse Scriptoribus, Leipzig 1735 in 4, —

CRESCENTIUS NUMANTIANUS , ein Römischer Patri-cier, bemächtigte sieb um das Jahr y 85 der EngelSburg, undverübte unerhörte Grausamkeiten i» Rom. Seine Verbrechenblieben aber nicht unbestraft: der Kaiser Otho 111 . ließ ihm de«Kopf abschlagen.

CRESCtMBENI (Giovanni Maria), ein ItaliänischerDichter, »66; zu Macerata in der Mark Ancona geboren. Erniachre den Plan zur Stiftung einer neue» Academie, unter demNamen der Arcadi scheu. Im Anfange waren nicht mehr als14 Mitglieder, die sich aber in der Folge sehr vermehrten. Sienannten sich selbst die Arcadischen Schaler; jeder nahm den Na-men eines Schäfers und eines OncS in diesem alten Königreicheau. Der Stifter dieser Gesellschaft wurde 1692 der Directorderselben, und blieb es bis au seinen Tod, i;r8. — Von seinenSchriften führen wir nur die

Geschickte der Italiänischen Dicktkunskan, Venedig 1731, 7 Bande in 4. die sehr geschätzt wird.

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