CRUSIUS
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andere, aber kleinere Halste hielt sich an E rue st i. Letzterererklärte die Schrift grammatisch, mit Hülfe gesunder Philo-logie, echter Cririk und einer- gereinigte» Geschmacks; erstereraber durch Eingebung von oben, und durch fein System: daherhatte Ernesti die vernünftigsten, und Crusius die »leisten AneHanger, weil fein Weg leichter war.
Die Schriften dieses großen Mannes sind zahlreich, und be-stehen theils in Disputatio» en und Programmen, theils aber mBüchern und andern Schriften. Wir bemerken fürs erste dievorzüglichsten seiner theologischen:
Opuscula philosophico ~ theologica etc, Lips. ipjo 8-
Erläuterung des Briefes pauli an die Römer, sonderlichin Zhbsicht der verschicdenrlichcn Bedeutungen desWortes Gesetz. Leipzig 1^67, g.
Gründliche Belehrung vomAberglauben, zurAufklaeungdes Unterschiedes zwischen Religion und Aberglauben,Leipzig 1767, 8-
Hypomnemata ad Theologiam propheticam, Tom. 1 . 1^64;tom. II. /771, 8-
Rurzer Begriff der Christlichen U 7 oralrheologie, 1772,7z, 2 Bande in 8>
Commentarii in prophetam Usaiam , Lips. /77p , in 8-
Von seinen philosophischen Schriften führt die Logik denTitel;
Weg zur Gewißheit und Zuverlässigkeit der menschlichenErkenntniß, Leipzig 1747, «762, in 8«
Die Metaphysik:
Entwurf der nothwendigen Vernunftwahrheiten, wie-fern sie den zufälligen entgegen gesetzt werden, Leip-zig 1745, dritte Auflage 1766, in 8.die Moral:
Anweisung vernünftig zu leben, Leipzig 1744, dritte ver-mehrte Ausgabe 1767, 8.die Physik:
Anleitung über natürliche Begebenheiten ordentlich undvernünftig nachzudenken, »749, 2 Bande, vermehrt1774, 2 Bande in 8.
Crusiusseus Verdienste um die Philosophie sind in den Augenvieler Menschen ungerechter Weise durch seine theologischen
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