CUFF
CUJACIUS
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trßtion verband er ein seltenes Talent, die delicatesten Geschäftrzu führen; eine erstaunliche Gabe, die Menschen zu durchschauen;einen freien, angenehmen und um desto undurchdringlichem Hu-mor, jemehr die ganze Welk ihn zu durchdringen glaubte; alleAeußerungen einer vollkommene» Ruhe des Ceisteö, mitten un-ter den heftigsten Bewegungen.
Man schreibt ihm eine Abhandlung'gegen die Freiheit der Ve-nerianischen Republik zu, welche den Titel führe:
Squitinio della Uberta Veneta, Mirandcla 1612, in 4.welche jedoch andere mit mehrerm Rechte dem Marc Voller zu-eignen.
CUF£ (Henry), ein berühmter witziger Kopf und vortreff-licher Schulmann, um das Jahr rzbo geboren. Er gab früh-zeitige Beweise von Genie und Fleiß, ward mit der Zeit Profes-sor der Griechischen Sprache zu Oxford, und 1594 Prorektor derUniversität. — Zu welcher Zeit, oder auf welche Veranlassunger Oxford verließ, ist nicht bekannt: doch weiß man, daß ermehr Neigung zu einem geschafrsvollen, als eingezogenen Lebenhatte; und diese seine Neigung empmhl ihn der Gunst des be-rühmten Robert, Grafen von Esser, sehr, der von der-selben Gemülhsstimmung war.
Cuff ward sein Secretar: doch wär' es besser für ihn gewe-sen, wenn er sich mit einer ruhigen und ehrenvollen Lage begnügthätte, welche ihm seine Gelehrsamkeit und der Beistand seinerFreunde auf der Uuiverssat Oxford verschafft harren; denn erwurde in alles Mißgeschick jenes unglücklichen Grafen mit ver-wickelt, und nebst Sir Gell») Mervick, dem Hofmeister desGrafen, 1601 enthauptet.
CUJACIUS oder CUJAS (Jacob), 1520 zu Toulon gebo-ren , wo sein Vater Walker war. Die Natur begabte ihn miteinem hohen Geiste, der, wie Leovolo clo Ste.Marthe sagt, fähigwar, ihn über die Niedrigkeit seiner Geburt zu trösten. Er er-lernte die schönen Wissenschaften, die Geschichte, das alte undneue, bürgerliche und Kirchenrecht mit gleicher Leichtigkeit. Erhakte zuTolouse, Cahors, Bourges, Valence im Dauphins,zu Turin, wo er zu verschiedenen Zeiten Professor war, eineMenge von Schülern, worunter man die berühmtesten Ma-gistratspersonen rechnet, die Frankreich jemahls hatte Der Kö-nig von Frankreich erlaubte ihm, den Sitzungen derParlements«