Band 
Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
Seite
239
JPEG-Download
 

Dampfmaschine

schine enthält, und läßt sich schnell in jede beliebige Rich-tung bringen. Ihre Wirkung soll der von 30 Kanonenentsprechen.

Dampfheizung. Die Heizung großer Räume, beZahnten. womit man 178!) den ech-" 51

D ALMASIO

DAMASCENUS

2YZ

DALMASIO (Lippo), ein Mahler von Bologna, lernte beiVitale. Er hatte eine ungemeine Gabe, die Bilder der H.Jungfrau Maria wohl vorzustellen, weßwcgen man ihn Lippodelie Madonne nannte. Er mahlte sie mit der größten An-dacht und Ehrerbietung; man findet sie in großer Anzahl in denKirchen seiner GcburtSstadt. Dalmasio trat in feinem hohenLiter 1408 in den Carmeliterorden.

DAMASCENUS (der Heilige, Joannes), ein gelehr-ter Priester, wurde um das Jahr 67b von reichen Aeltcrn zuDamascus geboren, und erhielt von ihnen eine gute Erzie-hung. Er wurde von einem Italiänischen Religiösen, NamensComs, der von den Sarazenen gefangen genommen wordenwar, in den Wissenschaften unterrichtet. Der Calif nahm ihnzu seinem ersten Minister an; aber er verließ diesen Posten, zogsich in das Kloster St, Saba zu Jerusalem zurück, und übtedarin alle Arten von Tugenden aus- Aus dem Innern seinesKlosters vertheidigte er eifrig die Verehrung der Bilder gegendie Häretiker, welche sie besirircen. Er starb um das Jahr 760im 84. Jahre, nachdem er seine Mitbrüder durch Worte undThaten lange erbaut hatte.

Ein Mönch seines Klosters, der. einen seiner Anverwandten,dessen Tod ihn mit Traurigkeit erfüllte» verloren hatte, verlangtevon Johannes irgend einen VerS zum Troste. Der heilige Ein-siedler gab ihm einen, der den Gedanken folgendes FranzösischenVerses enthielt:

Ce que le tems detruit n’cst rien que vanite.

Wir haben von ihm:

Orthodoxae fidei accurata expositio, libri IV. worin die ganzeTheologie auf scholastische und methodische Art behandelt ist.Man siehet daraus, daß er glaubte, der Heilige Geist gehevom Dater allein, und nicht auch vom Sohne aus.

Mehrere theologische Abhandlungen;

Line Dialectik und eine Physik;

Mehrere -Hymnen.

Man schreibet ihm auch, aber ohne Grund,

Liber Barlaam et | fosaphat, Indiae regis,

ohne Jahrzahl und Druckorl, jedoch um das Jahr 1470 in Fol.gedruckt, zu.

Sein Eifer für die Religion war so groß, daß er zur Unter-stützung der Wahrheiten oft fromme Fabeln annahm. Er schrieb

L Z sehr