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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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»AMASCIUS

BAMIANUS

sehr methodisch, brachte die philosophische Lchrart in die Thevlo.gie, und ward dadurch der Urheber der systematischen Theologieund der Darer der Scholastik unter den Griechen. Sein Stylist klar und kräftig. Die beste Ausgabe seiner Werke ist die vvmPater Le Quien, ,712, 2 Bande in Folio, Griechisch undLateinisch.

D AMASCIUS, ein Stoischer Philosoph aus Damas in Syrien»Schüler des Simplicius und Elamitcs» lebte zur Zeitdes Kaisers Justinian. Er hatte ein Werk in 4 Büchern,Ueber die außerordentlichen und erstaunlichen Dinge,Das Leben des Istdorus, und eineGeschichte der Philosophie

geschrieben, welche alle nicht bis auf uns gekommen sind; undwir dürfen, wenigstens nach dem Urtheile des P holius, ihrenVerlust nicht bedauern.

DAMIANUS (Petrus), 1006 zu Ravenna geboren, ver«

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| Damiani (P eter), geb. um 888, war anfangsa°8 e ! Lchweinehirt, zeichnete sich dann dnrch seine Verdienste umselbe oic Kirche als Carvinalbischof und Legat eben so sebr aus,als durch seine ascetische Richtung und Anhänglichkeit an| Hilvebrand. Er st. 1072 u. wurde später kanonisirt.

Damianisten, Damianiten, Anhänger des Bi-schofs Damianus von Alerandria im 0. Jahrh., der die Tri-nität läugnete n. nur eine ungcthcilte Gottheit anerkannte.Damicns (Franoois Robert, spr. Damiang),

Dau! geb. zu Tieulloy, schon jung seiner Bvshaftigkeit we-*;“W gen Robert le «liable genannt, war Bedienter erst bei denhielt Jesuiten u. dann in mehreren Häusern, bis er 1756 einesalle 1 Dicbstahls > 1 . Verbrechens halber nach Belgien flüchtenmußte. Nach Paris zurückgekehrt faßte er einen Mordan-schlag auf Ludwig XV'., u. «ersetzte diesem am 5. Januar1757 zu Versailles einen Stich mit einem Federmesser indie rechte Seite. Sogleich ergriffen u. mit Grausamkeitverhört, ward das Toresurthcil am 28. März an ihm aufdem Greveplatze vollstreckt. Nachdem man ihm die Handverbrannt, zwackte man ihn mit glühenden Zangen, goßlivbL siedendes Oel, geschmolzenes Blei in die Wunden u. rißschiel ihn mit vier Pferden in Stücke. Seine Familie wurde ausFrankreich verbannt.

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faltige Gelehrsamkeit, aber wenig Gründlichkeit in dem Ra-sonnement, wenig Richtigkeit in den Ideen, wenig Reinheitund Bestimmtheit in dem Styl, und allzu viel Allegorien, Vi-sionen und Mirakel. Sein Geist erhob sich nicht über den Geistseines Jahrhunderts.

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