Band 
Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DAMASCIUS

DAMUNUS

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sehr methodisch , brachte die philosophische Lebrart in die Theolo-gie, und ward dadurch der Urheber der systematischen Theologieund der Vater der Scholastik unter den Griechen. Sein Stylist klar und kräftig. Die beste Ausgabe seiner Werke ist die vomPater Le Üuien, 1712, 2 Bande in Folio, Griechisch undLateinisch.

DAMASCIUS, ein Stoischer Philosoph aus Damas in Syrien,Schüler des Simplicius und ElamitcS, lebte zur Zeitdes Kaisers Justinian. Er hatte ein Werk in 4 Büchern,

Ueber Sie außerorventlichen und erstaunlichen Dinge,

Das Leben Ve» IstSorus, und eine

Geschichte Ser Philosophie

geschrieben, welche alle nicht bis auf uns gekommen sind; undwir dürfen, wenigstens nach dem Urtheile des Photius, ihrenVerlust nicht bedauern.

DAMlANUS (Petrus), 1 ovü zu Ravenna geboren, ver-lor als Kind seinen Vater, wurde von seinem altern Bruder er-zogen, und soll aus Dankbarkeit seinen zweiten Namen von dem-selben angenommen haben. Er begab sich in dem Kloster de S.Croce d’Avellano in den Benedictinerorden, und ward anfänglichPrior uno dannAbbt dieses Klosters. Der Papst Stephan IX.der sein Verdienst kannte, machte ihn 1057 zum Cardinal undBischof von Ostia» und brauchte ihn zu Gesandtschaften in Ange-legenheiten der Kirche. Er wurde auch unter den folgendenPapste» bei wichtigen Angelegenheiten dazu angestellt, und er-hielt durch die Betreibung derselben großen Beifall. Er widmetealle seine Sorgen der Wiedereinführung der Disciplin unter derGeistlichkeit und in den Klöstern, und starb den 2z. Februar1073 im üb. Jahre zu Faenza. Vorher hatte er sein Bisthumniedergelegt.

Man hat von ihm Briefe, Reden, kleine Schriften(Opuscula) und andere Werke, wovon 1743 zu Paris in 4Z0-liobänden von Constant in Cajet an die beste Ausgabe er-schien. Sie leisten zur Kenntniß der Kirchengeschichte des n.Jahrhunderts große Dienste. Man findet darin eine mannig-faltige Gelehrsamkeit, aber wenig Gründlichkeit in dem Ra-sonnement, wenig Richtigkeit in den Ideen, wenig Reinheit»nd Bestimmtheit in dein Styl, und allzu viel Allegorien, Vi-sionen und Mirakel. Sein Geist erhob sich nicht über den Geistseines Jahrhunderts.

DAMIAS

dampfen, Verdunsten — geschieht langsam in der lluft,augenblicklich in luftleerem Raum, ». er wird um so dichter,je höher die Temveratnr ist. Während daö Strebe» desDampfes, sich aiiszudehiien, unendlich ist, wächst seine Ela-sticität mit dem Drucke, den er erleidet; deck giebt eS auchhier für jede Temperatur eine Grenze, ein Marimui» derElasticität, die man entwickeln kann. Wird sie überschrit-ten, so geht der D., wie bei Entziebung der zur Dampf-bildung nöthigen Wärme, in den flüssigen Zustand wiederzurück, d. h. er condensirt sich. Uebrigciis gilt für Dichtig-keit > 1 . Elasticität das Gesetz, daß sie >» umgekehrtem Ver-hältniß des Volumens für gleiche Menge gleiche Tem-peratur stehen. Wasscrdampf nimmt bei d0° R., unterdem Drucke einer Atmosphäre d. h. 14 Pf. auf den OZoll,einen fast 1700 Mal größere» Raum (Volumen) ei», alsdas Wasser bei 0°, welches ihn erzeugt hat. Bleibt dasVoluincn dasselbe, so wachst die Elasticität im Verhältniß!von 1 zu 152, ein Gesetz, worauf die Anwendung desDampfes als bewetzenderKraft beruht.

Dampfbad, ein Bad, wobei der ganze Körper odereinzelne Theile desselben mit reinen oder arzneilich gemisch-ten Wasserdämpfcn umgebcn werden. Dies geschieht meistin Kästen, in welche die Dämpfe geleitet werden u. dcrKör-I