Band 
Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DEMETREUS PHAL.

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junge König ergab sich einem ausschweifenden Leben, und über-ließ die Serge der Regierung einem seiner Minister, der in sei-nem Namen tyrannisierte. Diode ruöTryp hon unternahmcä, einen des Thrones so wenig würdigen Fürsten von demselbenzu stürzen. Er bediente sich dazu eines Sohnes des ÄleranderBala, und erreichte seinen Zweck. Demetrius zog in Vereini-gung mit den Juden gegen die Parther, um die Schmach seinerWeichlichkeit auszulöschen, würd'aber von Tryphon gefangengenommen, und ihrem Könige Phraate S ausgeliefert. Die-ser Fürst gab ihm seine Tochter Rhodogune zur Gemahlin,141 Jahr vor Christi Geburt; seine erste Gemahlin Cleopatraheirathere den Bruder des Demetrius, Side tes. Als dieser130 Jahr vor Christi Geburt in einem Treffen gegen die Partherfiel, wurde Demetrius wieder auf den Thron gesetzt, den er4 Jahre besaß.

Seine frühern Fehler hatten ihn nicht gebessert. Sein Stolzmachte ihn seinen Unterthanen unerträglich. Sie verlangten vonPtolemauS Physcon, König in Aegypten, einen Königvon der Familie der Seleuciden. Demetrius , von seinem Volkevertrieben, flüchtete sich, da er kein anderes Asyl fand, nachPtoleinais, wo sich seine erste Gemahlin befand, welche dieThore der Stadt vor ihm verschließen ließ. Er mußte »un bisnach Tyrus fliehen, wo er auf Befehl des Gouvernörö 126 Jahrvor Christi Geburt umgebracht wurde. Alerander A e bina,den Ptolcmaus an seinen Platz gesetzt hatte, belohnte die Tprierfür diesen Mord dadurch, daß ex ihnen erlaubte, nach ihren be-sondern Gesetzen zu leben. Die Tprier machten dieses Jahr zueiner Epoche ihrer Zeitrechnung.

DEMETRIUS PHALEREUS , cht berühmter Schüler desTheopbrast, erhielt durch die Reihe seiner Beredsamkeit, undvorzüglich durch seine Tugenden, über den Geist der Athenicnserso viel Gewalt, daß er im Jahre goy vor Christi Geburt zumArchonten ernannt wurde. Während der zehn Jahre, in welchener diese Stadt regierte, verschönerte er sie mit prächtigen Ge-bäude», und machte seine Mitbürger glücklich. Ihre Dankbar-keit beschloß, ihm so viel bronzene Statuen zu setzen, als dasJahr damahls Tage hatte (ztzo).

Sein Verdienst erregte den Neid. Er wurde zlim Tode ver-dammt,',und seineStaküen wurden umgestürzt. »Wenigstens,»antwortete er dem, der ihm die Nachricht brachte, sollen sie

»mir