DIONYSIUS
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DIONYSIUS ATTICISTA (Aetius), von Halicarnaß,ein Nachkomme des. Geschichtschreibers, stand unter dem Adrianvor dem Jahr izg- als Sophist und Tonkünstler in Ruhm,und schrieb verschiedene Werke, worunter ein Tractat
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vorhanden ist, der sich im
Cornu Copiae, f. Horti Adonii, sinet. 14.96, Fol.befindet.
DIONYSIUS, der Charthenser, ausRikel, in der Diö<ces Vutiicl), lebte 48 Jahr bei den Chartheuscrn zu Rüremvnde,und starb 1^71 im 6y Jahre, nachdem er durch seine ^Gelehr-samkeit und seine Tugenden der Kirche gedient hatte. Sein be-ständiger Hang zur Betrachtung machte, daß man ihn Doctorexoticus nannte, »Dieser Titel," spricht der Abbe Gvujer,»scheint mir eben nicht allzu vielen Grund zu haben. Wer»die Menge seiner Werke kennt, wird leicht einsehen, daß»er sich kaum Zeit nahm, zu meditieren, und sich während er»schrieb in eine Ertase versetzen zu lassen.« Er schrieb an den Papstund an mehrere christliche Fürsten Briefe, um sie zu belehren,daß der Verlust des Orientalischen Reichs eine Wirkung desAorneö Gotteö sei, der auf die Gläubigen verdienter Maßenzürne. Man hat von ihm eine große Menge Werke, die vollvon nützlichen Belehrungen und einer rührenden Salbung, aberin einem Styl ohne Politur nnd ohne Erhabenheit geschriebensind.
Dionysius hatte viel gelesen, und es fehlte ihm nicht an Ge-lehrsamkeit. Er wandte auf Gegenstände des gemeinen LebensStelle-, der Schrift glücklich an, war nüchtern und weise in derSpiritualität, und eS giebt kaum einen Mystiker, dessen Werkeman mit so vielem Vergnügen und Nutzen liest. Sie wurden154) zn Cölln in 21 Foliobanden herausgegeben, wobei auchseine Commentare mit begriffen sind. SeinTraccar gegen den Alcoran, in 5 Büchern, Cölln 1533,in 8.
ist nicht gemein. Der Tractat
De beth inflrtue?ido aduersus Turcai,
der int ersten jener Bücher enthalten ist, wurde wegen gewissergezwnrgeneu Anwendungen und wegen einiger sonderbaren Visio-nen unkcrorückt.
DIONY-