DOMAT
DOMINIS
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DOMAT oder DAUMAT (Jean), ein berühmter Franzb-i sischcr Rechtsgelehrter , 1625 zu Auvergne gebore», starb 1696zu Paris. Die Verwirrung, die er in den Gesetzen seines Va-I terlandeS bemerkte, veranlaßte ihn zu dem Plane, sie in ihre na-
^ türliche Ordnung zu bringenz er gab sie in 6 Ouartbaiideu uuter
folgendem Titel heraus:
Les Loix Civiles deine hur ordre naturel, iögp.
DOMENICHINO, ein Beiname des Zampieri; manschediesen Artikel.
DOMENICI (Bernardo), 1684. zu Neapel geboren, lerntebei seinem Vater Raimund und bei Matthias Preti.Seine Gemählde bestanden in Landschaften, Seesiücken undBaucrgcscllschaften. Was ihn aber vornehmlich bekannt machte,waren seine
Lebensbeschreibungen ver Neapolitanischen Hsahlcp,Bildhauer », s. f. 1723. in drei (Uuartbanden.
! Die Schwester seines Vaters, Maria, eine Clostersrau,
| hatte dieselbe!, Lehrmeister, arbeitete zu Rom, und verfertigtefür die Theresianerkirche daselbst die Statüen dieser Heiligen ausManuor. Sie mahlte auch einige Heiligen -Bilver und heiligeGeschichten, welche C. de la Haye uud A. Maglixr inKupfer stachen. Sie starb 170z.
Bernhards Vater, von Maltha gebürtig, war ein Schülervon Matthias Preti und Lucas Giordano, und wurdevorzüglich in theatralischen Maschinen berühmt. Er starb 170;im 60. Jahre zu Neapel.
I EIOMINICUS DE GUZMAN, 1170 zu Calarvega in Spa-! nien geboren, stiftete den Orden der Predigerorüder, starb 17.21zu Bologna, und wurde wegen der erstaunlichen Dienste, die erder Kirche leistete, zum Heiligen gemacht.
DOMINIS (Marcus Anto.vius de), Erjesuit, aus derj Familie des Papstes Gregorins X. Nachdem er zehen Jahre
i in der Gesellschaft Jesu zugebracht, und sich in allen seinen
Stellen ausgezeichnet hatte, gerieth er in die Versuchung, Bi-! schof zu werden, und unterlag ihr. Der Kaiser R u d 0 l ph ver-langte das Bisthum Segni für ihn, und erhielt es. Verschie-dene Uneinigkeiten, die er mit den Geistlichen von seiner Dwces! hatte, veranlaßten ihn, um das Erzbisthum Spalalro in Dal-
matien