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DO LCE
DOLET
Alters. Drei von seinen Gemählde»,, welche in der DresdnerGallone aufbewahret werden, sind unser den Numeri, 4«, 42,43 in Kupfer gestochen. C. F a 11 c c i , R. E a r l 0 m, F. B a r-rolozzi haben nach ihm radiert.
DOLCE (Ludovico), 1508 zu Venedig geboren, siarb1368 in derselben >Lkadt, und wurde in das Grab gelegt, worein3 Ial're früher sein Zoilus Rufcelli gelegt worden war. Er ijfdlirch seine dichterischen Werke, und durch verschiedene Uebcr-setzungen aller Schriftsteller bekannter, als durch seine Thaten.»Er war, sagt Baillet, einer der beßten Schriftsteller seinerZeit. Sein Styl hat Sanftheit, Reinheit und Eleganz; aberder Hunger zwang ihn oft, seine Werke auszudehnen, und ließihm nicht Zeit, sie gehörig auszufeilen. — Man sucht folgende:
Dialogo Hella fi itura , intitolato I’ Aretino, Venedig 1557.
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Dieses Werk kani 1735 zu Florenz mit einer Französischen Ue-bersetzung wieder heraus. —
Cinque primi Canli del Sacripante, Venedig 1535, in 8«
Primaleone, in 4.
L’ Achills td l’Enta, ijpo. in 4.
La prima imprefe Hei Conto Orlando, ‘jja. in 4,
Gedichte in verschiedenen Sammlungen, unter andern in derdes Verni.
DOLET (Etif.nne), ein sehr gelehrter Franzvs, 1508 ge-boren , wurde wegen Rcligionsmeinungcn 1546 zu Paris ver-brannt. Man sagt, er habe, als er zum Tode. geführt wurde,die Augen zum Volke erhoben, welches von seinem Tode ge-rührt zu sein schien, und gesagt:
d-on doJct ipse Dolet; sed pia turba dolet ;woraufihm der Geistliche, der ihn begleitete, geantwortet haben soll:
Non pia turba dolet; sed dolet ipse Dolet.
Man machte folgendes Epigramm auf seinen Tod:
Mortales' animas gaudebas dicere pridem;
Nunc immortales elfe, Dolete, doles.
Man hat von ihm:
Commentarii Linguae Latinae, 2 Bande in Folio, LEjton
1536 - istis.
Formulae Latinarum Locutionum, ijjp.
De Re Navali, > 53 ?.
DOMAT