DONATO
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Baumeister u. s. f. l? 8 Z zu Florenz geboren, lernte bei Loren zBicci. Er war in den Stellungen, Gewändern und Umrissender Figuren in Marmor und Bronze, die er zu Rom, Venedigund Florenz verfertigte, so vortrefflich, daß man sie den Griechi-schen und Römischen Werken gleich hielt. Man zählet unterseine vornehmsten Werke das prächtige Basrelief in der H.Kreuzkircke zu Florenz, welches die Verkündigung vorstellt; einanderes von der Geschichte der Judith; die gegvßne Ritterstatüedes Kriegshelden Gattamellata, welche die Regierung vonBcncdig zu Padua aufrichien ließ, vornehmlich aber die gehar-nischte Statüe des H. Georgius, an welcher man die jugendlicheSchönheit des Angesichts, ein herzhaftes Aussehen, eine schrek-kende Lebhaftigkeit, und eine bewundernswürdige sehr natürlicheStellung bemerkt, so daß ihr hierin keine von den neuern Sta-tücn bcikommt, und sie in ihrer edeln Einfalt den GriechischenWerken au die Seite gesetzt wird. Der Ritter V l e u g h e l sließ sie auf königlichen Befehl zum Gebrauch der FranzösischenAkademie zu Rom abformen, und Franz Bocchi schrieb überdieses vortreffliche Werk ein Buch, welches 158? zu Florenz in8 . gedruckt ist. Dvnatello selbst hielt den Greis am Glocken-tburm der Kirche Santa Maria sts Ficai für sein Meisterstück.Seine eherne Statüe des H. Marcus an der Kirche desselben i»örto wurde durch die Frage des Michel Angelo: Marco,xerckö non mi parli? (Markus, warum redest du nicht mirmir?) berühmt.
Dvnatello starb 1466. Wegen seines Bruders Simon seheman den Artikel FiORENTINO (Simon).
DONATO (Alessandro), Jesuit von Siena, starb 1640zu Rom, und gab eine Beschreibung des alten und neuen Rom
Roma vetus et recens, Rom 1639. in glheraus. Sie ist fleißiger und besser gearbeitet, als alle, die vor«her erschienen waren. Grävius gab ihr im 3. Baude seinerRömischen Alterthümer einen Platz. Man hat auchGesichte, Colln 1630. in 8.und andere Werke von ihm.
DONATO Dl BETTQ BARDI. Man sehe den ArtikelDÜNATELLO.
DONATUS