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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DOMITIUS DONATELLO 405

„ Indeß erfahren meine Haare dasselbe Schicksal, als die deinen,»und ich ertrage mit Standhaftigkeit daö Unangenehme, mein„Haupthaar alt werden zu sehen, indeß ich »och jung bin. Dieß»istunö eine Lehre, welche uns zeigt, daß uns nichts angcneh-»wer, aber auch nichts von kürzerer Dauer ist, als alles das«„jenige, waö zur Zierde dient.«

Er hatte anfänglich die Wissenschaften zu lieben geschienen;vernachlässigte sie aber in der Folge so sehr, daß er sich gegen dieGewohnheit der ersten Casarn zur Niederschreibnng seiner Be-fehle , seiner Reden und selbst seiner Briefe der Feder eines an-dern bediente. Er las nichts, als die Memoiren dcS Tibe-rius, um die Marimen der Tyrannei daraus zu studieren.

Er war der letzte von den zwölf Kaisern, die man Ca saresnennt.

DOMITIUS AENOBARBUS (Cnejus), Römischer Consulim Jahr 96 vor Christi Geburt, erhielt das Gouvernement vomTransalpinischen Gallien, wohin er geschickt wurde, die daselbstsich erhobenen Unruhen zu stillen. Bituitus, König oder An-führer der Auvergnaten, deren Herrschaft sich damahls vonNarbonne bis an die Grenzen von Marseille, und von den Py-renäen bis an den Ocean und Rhein erstreckte, ging mit einerstarken Armee über die Rhone, und Domitius zog gegen ihn.Die Truppen stießen bei der Vereinigung deS FlusseS Sorgue mitder Rhone zusammen, und wurdett handgemein. Domitius warSieger: 20,000 Mann von den Truppen des BituituS wurdenzusammengebauen, und 3000 Mann gefangen genomincn. Der( Schrecken, den der Anblick der Elephanten den Galliern verur-j sachte, trug viel zu ihrer Niederlage bei- Der Sieger ließ auf

I dem Platze, wo er den Sieg erfochten hatte, ein Denkmahl des-

selben errichten. Einige andere behaupten, diese Trophäe sei zuCarpentraö gesetzt worden, wo man noch heut zu Tage einenj viereckigtcn Thurm sieht, an welchem sich gefesselte Weuschen! befinden.

Domitius war sehr stolz. Man sagt, er habe sich in derganzen Römischen Provinz, wie im Triumph auf einem Ele-! phantcn herumtragen lassen. Er war es, welcher Occitanien,

I oder Languedoc, der Römischen Republik unterwarf.

DONATELLO (Donato m Betto Bardi genannt),ein unvergleichlicher Bildhauer, erfahrner Gixsarbeiter, guter

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