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Mit vielem Muth und Gelehrsamkeit vereknigte er eine außer-ordentliche Sanftheit in sich. Man hat von ihm
Annalen von -Holland in elegischen Versen und Prosa,Leyden 1601, in 4.
Dieses von Janus Dousa, dem Sohne, angefangene, undvcn Oousa, dem Baker, bis auf das Jahr i;2o fortgesetzteWerk, wurde 1617 mit einem Commentar des gelehrten HugoGrotius wieder aufgelegt.
Anmerkungen zu dem Gallust, Petron, Csttufi, CibuU,Proper;, -Hora;.
Eccho, swt Luius imaginis jocosae , -Haag 160Z, in 4,
Poemaia, iLcyOen 1609.
Die Eleganz und Reinheit des Stnls und die Mannigfaltigkeitder Bilder müssen nicht machen, daß man ihm mehrere obscöneBilder verzeiht.
Dousa hinterließ vier Söhne, welche den guten Ruf ihresVaters behaupteten. Die bekanntesten derselben waren J a nuS,Dichter, Philosoph, Mathematiker und Bibliothekar zu Leyden,wo er 1597 im 26. Jahre starb. Man hat von ihmCarmina Latina, 160-r, in 8.
Und Georg, der große Sprachkenntnisse besaß, nach Con«'siantinopcl reiste, und eine
Beschreibung seiner Reise, Antwerpen 1599, in z.heraus gab. Man hat auch von ihm
Gcorgii Cotini selecta de originibut Conftantinopolitanii,Griechisch und Lateinisch, Genf 1607, in 8.
Georg Dousa starb 1599 auf der Insel St. Thomas, auf einerReise nach Indien.
DOUW (Gerard), ein vortrefflicher Mahler von Leyden,lernte schon in seinem 9. Jahre die Zeichenkunst bei V a r t h 0-lomauö Dolendo, einen Kupferstecher zu Leyden; balddarauf ward Peter Kouwhvorn sein Lehrmeister; nachherkam er in Rembrands Schule. Er studierte diesen großenMeister in Ansehung des Lichtes, Schattens und Cvloritö, wobeiihm aber desselben erste Manier wegen ihrer sorgfältigen Aus-arbeitung besser gefiel, als die letztere; ja Douw übertriebes fast in allzu fleißiger und langsamer Verfertigung seinerGemählde.
Dieser
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