Band 
Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DUC

DUCAEUS

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in Böhmen geboren, und starb IZZ3 mit dem Ruf eines frommenund aufgeklärten Prälaren. Die Funktionen des Bißthums hin»derten ihu nicht, Ambassadör in Schlesien und nachher in Böh-men, und Präsident der Commission zu"sein, welche niedergesetzetwurde, den Rebellen den Proceß zu mache», die an den Unruhenvon Schmalkalven Theil genommen hatten.

Man hat von Dubraw verschiedene Werke, unter andern eineGeschichte von Böhmen, in 33 Büchern,treu und sorgfältig geschrieben. Die besten Ausgaben sind dievon «575, mir chronologischen Tafeln, und die von 1688 zuFrankfurt, vermehrt mit der Geschichte von Böhmen vonAeneaö Sylviuö.

DUC (Jean le), 1636 im Haag geboren, kernte bei PaukPotker. Das glößte Lob, das man ihm beilegen kann, ist,daß er seinen Lehrmeister vollkommen nachahmte. Seine Ge-mählde und AciclMwgc» von Thieren werden stark gesucht. Erward 1671 Director der Academie in Haag. Dieser Mahlerhat einige Blatter von seinen Zusammensetzungen mit gutem Er-folg radiert, mitcr andern eine Lage von acht Handen, die ermit vieler Genauigkeit abzubilden wußte. Allein le Duc ver ießdieß alles, und trat in Kriegsdienste, in welchen er eine Haupt«mannsstclle erhielt.

DUCA (Giacomo del), von Palermo gebürtig, lerntebei Michel Angelo Buonaroti, welchem er in allenTheilen der Kunst zu dessen großer Zufriedenheit an die Handging. Man findet von seiner Arbeit in der Kirche St. Johannvon Lateran das berühmte Grabmahl der Helena Savclli,welches das jüngste Gericht vorstellt. Sei» Bruder Ludewiggoß es in Erzt. Jacob baute 1585 den Pallast Pumfili zu Rom.Er wurde in sein Vaterland zurück berufen, und zum erstenKriegSbaumrister erwählt, besaß aber diese Stelle nicht lange,indem er in seinem Bett' ermordet wurde.

DUCAEUS (Fronto), Fronton du Duc , ein Jesuit,geboren zu Bourdeaur im Jahre »558- Er war der Sohn einesParlementöracheö, und gab in verschiedenen Häusern seinesOrdens, zu Pont-ä-Mousso», zu Bourdeaur, zu Paris, Un-terricht. Er starb in dieser letzten Stadt im Jahre «<>24 anSteinschmerzen. Der Stein, den er in der Blase trug, wog

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