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DUCAEUS
fünf Unzen. Der Vater du Duc war in allen Gattungen derGelehrsamkeit zu Hause. Indessen befand er sich in seinemeigentlichen Vakcrlande, .wenn er sich mit dem Studium derGriechischen Sprache, die er sehr gründlich verstand, und derKritik der alten Schriftsteller beschäftigte. Wir haben ihm zuverdanken.
Eme Ausgabe der werke des H. Johann Lhrpfostomus,in 6 Bänden, in Fol, ,
Richard Simon rühmt diese Ausgabe sehr. ES wäre zuPünschen, wie er sagt, daß wir die sämmtlichen Werke desChrywstomuö von derHarid dieses Jesuiten hätten. Wenn maudiese Ausgabe vollständig machen will, so braucht man nurMorels oder Commelins Ausgabe, die in 4 oder 2 Fo-liovanden bestehen, von dem Commentare des CoryiosiomuSüber das Neue Testament dazu zu nehmen. Er. du Duc hateine Ausarbe on den s'mmt ichcn Werken des Chrvsostomusin Lateinischer Sprache 1613 in 6 Bänden in Folio herausge-geben.
Mehrere andere Ausgaben alter Schriftsteller, besondersvon Kirchenvälern, von denen einige nnt Anmerkungen versehensind. und unter denen die beste die Ausgabe des NicepHornsEalistus ist
Lonrroversen gegen Dnplessis LNornai, drei Bändein 8.
L’Hiftoire ira^ique dt la Puctlle de Domremi, autnmeni d’ Or-leans, d Nanci , 158t, in 4.
Dieß ist ein Trauerspiel, welches vor Karl M. Herzoge vonLothringen, prächtig ausgeführt wurde. Dieser Fürst war mitdemselben so zufneden, daß er dem Dichter eine beträchtlicheSumme auszahlen ließ, für die er sich cjn neues Kleid kaufensollte. In der Thal hakte der Verfasser, ein geschickter und sichkasteiender Man», damahls grade eines, welches ein wenig zusehr nach der evangelischen Armuth roch. Ducaus war ein !Mann, der sich aller Annehmlichkeiten des Lebens beraubte. !Roch mehr als die Wissenschaften liebte er seine frommen A>»dachtSübungen. Cr trank nie Wein bei seinen Mahlzeiten, undbiachke es zeitig dahin, daß er nie mehr als eine einzige,sehr mäßige Mahlzeit des Tages zu sich nahm.
DUCAS