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dieses Epigramm machte, da dieser Dichter selbst über diejenigenHottete, die er schätzte.
DUPIN (Louis Ellies), 1657 ans einer alten, aus derNvrmandie hcrstammendeu Familie zu Parts geboren, wurde vonseinem Vater mit vieler Sorgfalt erzogen. Er zeigte von seinerKindheit an viele Neigung z» den schönen Künsten und Wissen-schaften. Nachdem er seinen Cursus der Humaniore» und Pki-losophie im Collegium Harcourt gewacht hatte, widmete er sichdem geistlichen Stande, und erhielt rbtzg den Doctorhuk derSorbonne. Er halte sich schon damahls Materialien zu seinerßibliothique universelle des Auteurs Eccleßafliquts,deren erster Band 1686 in 8- erschien gesammelt- Die ersten achtJahrhunderte waren beendiget, als die Freiheit, mit welcher erüber den Styl, die Lehre und andere Eigenschaften dcrKirchcnscri-benten sein Unheil fällte, dem Bvssuck mißfiel, der beim Erzbi-schvf H a r l a y zu Par,s deßhalb Klagenanbrachree. Dieser Prälatnöthigte Düpin. eine ziemlich große Menge von Sätzen zu wi-derrufen . wovon einige einer vortbcilbgftc» Erklärung fähig wa-ren. Der Verfasse, unterwarf sich in der Hoffnung, daß seinWerk nicht unterdrückt werden würde, allem, was man von ihmverlangte. Er that dieß den tü. Apri! 1693, und erhielt dieFreiheit, sein Werk fortzusetzen, wenn er ihm nur einen andernTitel gäbe.
Dieses unermeßliche Werk, welches allein fähig wäre, dasganze Leben mehrerer Menschen zu bcschäfftigen, kielt ihn jedochnicht ab, mehrere andere Schriften über wichtige Gegenständezu verfassen. Die Thätigkeit seines Geistes reichte zu allem zu.Er war Commissar in den meisten Angelegenheiten dpr Facultär;war verbunden, sein philosophisches Catheder im königl. Celle-gium einzunehmen; arbeitete mehrere Jahre am Journal desSa-vans ; war der Rathgeber mehrerer Schriftsteller, und gab deneinen Memoiren und den andern Zurechtweisungen und Nachrich-ten. Ungeachtet dieser Menge von Geschafften fand er noch Zeit,sich einen Theil des Tages mit seinen Freunden zu erholen. Miteinem gefälligen und geselligen Character geboren, schlug er sichniemanden ab.
Die Rübe seines Lebens wurde durch dieAffäre des Casiis con-scientiae gesiöhrt; er war einer der Doctvre», welche diesen Ca-sus signierten. Diese Decision machte, daß er seinen Lehrstuhlund de» Aufenthalt in der Hauptstadt verlor. Ersiliert »ach Cha-
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