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dieser friedlichen Gesinnungen wegen wurde er auch vom CzarPeter, während seine-s Amenthalies zu Paris, über einige Ber-einigungsprojecte zu Ralhe gezogen, die aber nie ausgeführtwurden. Man falle endlich auch über feine Art zu denken undzu leben welches Urtheil man wolle, so kann man ihm einen hel-len, bestimmten und methodischen Geist, eine unermeßliche Be-lescnhelr, ein glückliches Gedächtniß, einen in der That zwarwenig correcren, aber leichten und ziemlich cdeln Gwl, und ei-nen weit weniger unruhigen Cbaracicr nicht absprechen, als manSchriftstellern von derjemgen Partei, mit weicher er in Vcrbm-dung stand, gewöhnlich zuschreibt.
Dieser berühmte Mann starb 7719 in seinem 62. Jahre zuParis, und wurde von seinen Freunden und dem Publicum be-dauert, Vincent, sein Verleger, ehrte sein Grab mir einemmarmornen Denkmahl, mir einer Inschrift vom berühmtenRvllin.
Die vorzüglichsten Werke dieses arbeitsamen Schriftstellersfind:
Bibliotheque des Auteurs Eccleßastiques, eontenant l’histoire deJeur vie, h Catalogus, la Critique, la Chronologie de lenrsOuvrages, tant de cmx que nous avons, que de ceux q:u st-fönt perdus , un jugement für leur style, Itur doUrine, tt hdenomhrement des differentes editions de leurs Ouvrages,vol. in 8. *9 vol. in 4.
Dom Cellier lieferte «in Werk von derselbe» Art, das zwarviel richtiger ist, sich aber mit weniger Vergnügen liest. DerAbbe', Düpin urtheilt fast immer ohne Parteilichkeit und vorge-faßte Meinung, und seine Critik ist gewöhnlich von den gemeinenVorurtheilsn frei; aber die Geschwindigkeit, mit welcher er ar-beitete, macht, daß er eine große Menge Fehler beging. Sieletzter» Bande sind nicht mit demselben Fleiß ausgearbeitet, alsdie erster». Die Lebensbeschreibungen, die er von den Schrift-stellern giebt, sind allzu kurz; die Thatsachen sind weder genugentwickelt, noch allzu gut behelligt. Die chronologischen Tafelnstehen mit dem Werke oft in Widerspruch. Die Caralogen derBücher sind kaum richtiger. —
Hifioire des ffiiifs depuis ifefus- Christ jusq’ pre’ftnt, 1-10,rt vol. in J 5 .
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