DURAND
D’URFEY
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DURAND DE SAINT-POURCAIN, geboren in bet Stadtdieses Namens, in her DidceS Clermont, war Donunicancr,Doetor von Paris, Magister des heiligen Pallastes, ward tziZBischof zu Puy, und endlich 1326 zu Meaur. Er starb izzg. —Sein Jahrhundert gab ihm den Namen Doctor resolutiirnmu,weil er viele neue Meinungen vortrug, «üb, ohne sich ganz an ei«neu Schriftsteller zu binden, aus allen das nahm, was ihm ammeisten gefiel. Er hinterließ
Lommernare über die vier Bücher der Sentenzen, pari«1550, 2 Lande in Folio.
Abhandlung über den Ursprung der Gerichtsbarkeiten,in 4.
«nd andere Tractate, worin er mehr Scharfsinn zeigt, als die1 Theologen feiner Zeit hatten. Der Dvclor Merlin be«i sorgte eine Ausgabe seiner Werke.
i DURELL (John), ein berühmter Englischer Geistlicher,»626 geboren, starb i68z>
D’URFE' (Honore), man seheURl-b'.
D’URFEY (Thomas), dieser Schriftsteller, der unter demNamen Tom bekannter ist, wurde zur Jurisprudenz bestimmt,
' die er jedoch frühzeitig verließ, und sich den Muse» widmete,wobei er keine kleinen Fortschritte machte. Leine dramatischenStücke, die sehr zahlreich sind, würben im allgemeinen gut auf«genommen, wodurch aber Mr. d’Urfc» sich den meisten Ruf er-warb, war ein besonderer glücklicher Kunstgriff, den er in derVerfassung satirischer Schriften und unregelmäßiger Oden be-saß. Mehrere derselben schrieb er auf besondere Zeikveranlassun»gen, uno leistete der Partei keine geringen Dienste, in deren1 Angelegeudeit er sie schrieb; wodurch er sich bei feiner natürlichc>».! Lebhaftigkeit u»o seinem guten Humor die Freundschaft einer
! Menge von Personen von allen Ständen und Conditioncn, selbst
I M-uarchen nicht ausgcn mmen, erwarb. Der Äersrsser des
Guardian, der in seiner 67. Numer eine sehr launige Schilde«rung von Mr. D'Urscy macht, sagt unö, er erinnere sich, daßsich Carl II. mehr als Einmahl auf Tom d'Urfcy's Schulter ge-lehnt, «nd mir ihm ein Liedchen gesungen hatte.
Er war ein sehr guter, lustiger Gesellschafter, und ein liebrei«chcr, rechtschaffener, gurcr Mann. so oaß er von dem Anfangeder Regierung Carls II. bis zu Ende der von Georg I. das Ver-gnügen der gebildetesten Gesellschaften ausmachte, und sich man-cher ehrliche Edelmann in seinem Lande dadmch ein Anseocn gao,daß er vorgab, mit Tom d' Urfey in Gesellschaft gewesen zu fein.
DURRIUS