EPICHARMUS
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«nicht, eß vor Gott zu thun, der alles sieht uud kennt.« DieseWorte rührten die Dirne, und sie entschloß sich, von, nun an sichzu bessern.
Ephraem blieb nicht beständig in der Einsamkeit; er ging nachEdessa, wo er das Diaconar erhielt. Die Feierlichkeit der Or»dination belebte seinen Eifer, und dieser Eifer machte ihn zumRedner. Ob er gleich seine Studien vernachlässiget hatte, fi>predigte er doch mir eben so großer Leichtigkeit, als Beredsam»feit, und soll, me Die Apostel, Dinge gelehrt haben, die er bisjetzt selbst nichr wußte. Dre Geistlichkeit, die Klöster erwähltenihn zu ihrem Führer, und die Armen zu ihrem Baier. Er gingzur Zeit der Hungersno.h aus seiner Einsamkeit, um ihnen Trostzu verschaffen, und kehrte endlich in seine Wüste zurück, wo erum das Jahr 379 starb.
St. Ephraem schrieb zur Unterweisung der Gläubigen mehrereWerke in Syrischer Sprache, die bei seinen Lebzeiten fast olle mdas Griechische übersetzt wurden. Er schrieb mir Lebhafrigkeikgegen die Irrthümer des S a b e l l t u s, A r 1 u s, Apolli-naris und der Manichaer. Von denen seiner Schriften»die bis auf uns gekommen sind. haben wir eine sehr schöne Aus»gäbe in 6 Folivbanden, die von 1732 bis 1746 unter der Aufsichtdes Cardinaiö Quirini, von Assemanni, Unkerbibliotheeakdes Vaticans, heraus kam. Die drei erster« Bande enthaltendie Werke des Heiligen, in Griechischer Sprache geschrieben»und die drei letzter,, seine Syrischen, mit einer Uebersetzung, Pro-legomeuen, Vorberichte und Anmerkungen. Sr. Eptyaemstand mit den berühmtesten Personen seiner Zeit in Verbindung,mit St. Gregorius von Nvssa, St. Basilius und Theo-dore tus. Der erste nennt ihn Doctor universi und derletzte, Lyra Spiritus Sancti.
EPICHARMUS, Dichter und Pythagorischer Philosoph, ausSicilien, führte unter der Regierung Hiero I. die Comörie }»Syracus ein. Er ließ in d eser Stadt eine große Menge vonStücken ausführen, welche Plautus in der Folge nachahmte.Er hatte auch mehrere philosophische und medicinischeAbhandlungen geschrieben, welche Platv zu benutze»wußte. Aristoteles unv Plinius schreiben ihm die Erfindung Vekzwei Griechischen Buchstaben 0 und X zu. Er lebte um daSJahr 440 vor Cbristi Geburt, und starb im 90. Jahre. Erpflegte zusagen, die Götter verkaufen uns alle Gü«
Dritter Theil. D tek