ERPENIUS
ESCALANTE
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Poetarum Foeminarum , Antwerpen 1568 in 8- noch einigeBruchstücke besitzen. In dem Parnasse des Dames von M. Sau-vigny findet man Nachahmungen derselben in FranzösischenWeisen.
ERPENIUS oder VAN ERPE (Thomas), 1584 ZU Gorcumin Holland geboren, starb 1624 als Professor der ArMschenSprache aus der Universität Leyden , und hinterließ mehrereWerke über das Arabische und Hebräische, in welchen man einegründliche Kenntniß dieser beiden Sprachen antrifft. Seine
Arabische Grammatik, Lepdcn i6zh, 1656, 1748 in 4.
wird sehr geschätzt. Er war ein arbeitsamer Mann, von lebhaf-tem Geiste, großem Gedächtniß, großer Liebe zu seinen Büchernund seinem Vaterlande» der alle Antrage ausschlug, die manihm machte, um ihn nach Spanien und England zu ziehen.Man sehe den Artikel ELM ACINUS.
ERWING VON STEINBACH. Man sehe den ArtikelSTEINBACH.
ERYTROPHILUS (Rupertus), Theolog des 17. Jahr»Hunderts und Prediger zu Hanvver, ist Verfasser eines
Methodischen Lommenrars über die Leidensgeschichreund der
Catenae aureae in Harmoniam Evangelicam, in 4,
ES (Jacob van), ein Mahler von Antwerpen, der umdas Jahr 1620 lebte, erwarb sich durch seine Gemählde von Fi-schen, Vögeln und allen Gattungen von Früchten, einen be-rühmten Namen. Er stellte sie so natürlich dar, daß sie öftersdas Auge tauschten« Niemand konnte Muscheln, Krebse undFische besser mahlen, als er. Seine Früchte sind vortrefflich,seine Blumen leicht, durchsichtig und von schöner Färbung. Inseinen Trauben siehet man die Körner durchscheinen. Dieß allesmacht seine Arbeir höchst schätzbar.
ESCAEANTE (Giovanni Antonio), ein Mahler vonCordua, lernte bei Franz Riei. Er näherte sich in seinerArbeit den Manieren des Tintoret, Paul Deroneseund Tizian. Seine Gemählde sind wegen der schönen Zu-sammensetzung, der guten Auswahl seiner Gegenstände, dersel-ben vielfältigen Veränderungen und des angenehmen Evloritsberühmt. Man siehet viele von seinen Gemählden in den Kir-
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