ESPEN
ESPERIENTE
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Mahler gravierte auch in Scheidewasscr, und H. Borg,anf,M- l'Asne, I. Daukle, M. Pitteri und einige andereneuere Kupferstecher gravierten nach ihm.
ESPEN (Zeger Bernhard van), 1646 zu Löwen gebe.mi, ward ib/z Docker des Rechts, und verwaltete seine Pro-fessur am Collegium des Papstes Adrian VI. mit vielem Erfol-ge. Ein Freund der Eingezogenheit und des Studierens war erdem Publicum nur durch seine Werke bekannt. Er verlor im 6z.Jahr das Gesicht, und war darum nicht weniger heiter. Seine Ge-danken über das Formular und über die Bulle Unigenitus,die Art des Beifalls, den er der Weihe des Stern ove n zumErzbischof von Utrecht gab, erfüllten seine letzten Tage mit Bit-terkeit. Die Kränkungen, die er erfuhr, nöthigten ihn, sichnach Mastricht, und dann nach Amersfvrt zu begeben, wo er imJahr 1728 starb.
Van Espen ist ohne Widerspruch einer der gelehrtesten Cano«nisten jener Zeit. Sein
£fus Ecdefiafiieum universum
wird unter seinen Werken von den Ncchtsgelehrten am meistengesucht. Die wichtigsten Puncte der ecclesiastischen Disciplin sinddarin mit eben so großer Ausführlichkeit als Sagacitat abgehan-delt. Man gab
Opera omnia Bernhardi Van Espen, Löwen (es geschahaber zu Paris) 1753, 4 Bände in Folio,heraus. Diese Ausgabe mit Anmerkungen über das Jus eccle-siasticum von Gibert, und vom Pater Barre, enthält alleswichtigste über die Moral, das Kirchen-und selbst das bürger-liche Recht.
ESPERIENTE (Filippo Callimaco), aus der edeln Fa-milie von Bnonaoorti zu Sau-Oeminiano in Toscana ge-boren , ging unter dem Pontisicat Pius II. nach Rom, und stif-tete daselbst mit Pomponius Laetus eine Academie, inwelcher alle Mitglieder Lateinische oder Griechische Namen an-nahmen. Der Gelehrte, von dem wir hier sprechen, vertauschteden Namen Buonacorti mit Lallimaclius, und wegen seiner Ta-lente zu den Geschafften gab man ihm noch den Beinamen E«
periente,
Paul II. Nachfolger Pius II. hatte sich eingebildet, die Aka-demie verberge irgend ein schädliches Geheimniß, und verfolgte
daher