Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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sie von seiner guten Mine so gerührt, daß sie ihm ihre Gnadeschenkte, und ihn selbst zum General der Truppen des Orientsmachte.

Romanus Diogenes löschte durch seinen Muth das Andenkenan seine ehemahligen Fehler aus. Eudoria entschloß sich, sichmit ihm zu vermahlen, damit er ihr helfe, die Unglücksfalle desReicks wieder gut zu machen, und ihren Söhnen das Scepterzu erkalten. Um dieser, Plan auszuführen, mußte man eineSchrift, worin sie dem Constautin Ducas versprochen hatte, sichnicht wieder zu vermählen, aus den Händen des PatriarchenXyphilin zu bringen suchen. Ein vertrauter Verschnittenervon feinem Geist ging zu dem Patriarchen, erklärte ihm, daßdie Kaiserin zu einer zweiten Vermahlung schreiten wolle, undihre Absicht sei, den Bruder des Patriarchen zu wählen.philin fand dabei keine Schwierigkeiten, und Eudoria nahm 1068den Romanus. Drei Jahre darauf ließ sich ihr Sohn Mi-chael zum Kaiser ausrufen, und schloß sie in ein Klosterein. Aus dem Throne hakte sie die Eigenschaften eines großenFürsten gelabt, und harte nun im Kloster die Tugenden einerNonne. Sie trieb die Wissenschaften mit Erfolg. Wir habenvon ihr eine Handschrift, welche sich in der ehemahligen könig-lichen Bibliothek zu Paris befindet, und eine

Sammlung über die Genealogien der Götter, der He,rocn und Heroinen

ist. Man findet in diesem Werke alles das Interessanteste, wasüber die Verirnmgcn des Paganismus gesagt worden ist. ESzeugt von ausgebreiteter Belesenheit.

EUDQXUS, von Cnidus« einer Stadt in Carien in Klein-Afien. der Sohn des Aeschines, war Astronom, Geome-ter, Arzt, Gesetzgeber, ist aber vorzüglich als Astronont bekannt.Hipparchus und er gaben dem Weltsystem deö Anari-mander ein neues Licht. Er starb zzo vor Christi Geburt,nachdem er seinem Vacerlande Gesetze gegeben hatte. Er warein sehr arbeitsamer Geometer, und in der Astronomie so geschickt,daß Cicero kein Bedenken trug, ihn den grdßesten Astro-nomen , der jemahls gelebt hatte, zu nennen. Er vervollkomm-nete die Theorie der couischen Sectionen.

EUDOXUS, Sohn des Märtyrers St. Casarius, geboren zuArabiffa, einer Stadt in Armenien, nahm den Ariauismus an,

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