EUGENIUS
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Diese Eroberung machte, daß die Alliierten die größten Hoff-nungen faßten, welche einer ihrer Officiere so weit trieb, daß ersagte, er zweifle nicht, die Armee bis nach Bayonne vordringenzu sehen. Der Prinz Eugen, der mitten in seinen Triumphenbescheiden war, antwortete ihm: „0 ja, wenn uns der»König von Frankreich einen Paß bis hin, und»wieder zurück giebt." Die General-Staaten wolltendie Eroberung von Lilie durch ein großes Fest feiern; aber dekPrinz Eugen und Marlborough verlangten, daß das Geld,welches sie zu Feuerwerken und andern Dingen bestimmt harten,wovon in einigen Stunden nichts mehr vorhanden wäre, zurUnterstützung der Soldaten der Republik. welche wahrend deSFeldzugs verwundet worden waren, angewendet würde.
Auf die Eroberung von Alle folgte die Schlacht bei Malpla-quer, die den 10. September 1709 den Marschallen von Villarsund Bouflers abgewonnen wurde, welche dem Prinz Eugen denSieg lange streitig machten. In der größesten Hitze der Actionwürd' Eugen gefährlich verwundet. Die Officiers, die an seinerSeite fochten, und sein Blut fließen sahen, drangen in ihn, sichwenigstens auf einige Augenblicke zurück zu ziehen. »Was»hilft es, sich verbinden zu lassen, wenn wir»hier sterben sollen? Und wenn wir von hier zu»»rück kommen, so wird auf den Abend Zeit ge-»nug dazu sein." Diese Größe der Seele machte auf dieSoldaten einen so großen Eindruck, daß sie Meister des Schlacht-feldes wurden.
Mar borough siel in Ungnade, und Eugen eilte nach London,um seiner Partei beizustehen; aber diese Reise war vergebens,er kehrte zur Endigung des Krieges allein zurück. Diese Hoff-nung neuer Siege, ohne einen Theilnehmer an dem Ruhm der-selben zu haben, war ein neuer Sporn für ihn. Er nahm 1712die Stadt Ouesnoi ein, und legte eine Armee von ohngefahr100,000 Mann in das Land. Ob er gleich die Engländer nichtmehr bei sich hatte, so war er doch um 20,000 Mann stärker alsdie Franzosen; und war es vorzüglich durch seine Position,durch den Ueberfluß seiner Magazine und durch y Jahre vollerSiege. Frankreich und Spanien waren in Alarm. Ein Fehler,den er bei der Belagerung von Landrecie beging, befreite sie vonihrer Unruhe. Er hatte Marchiennes zur Niederlage seiner Ma-gazine erwählt, in der Absicht, um, wie man sagt, eine schöneZtalianerin öfter zu sehen, die in dieser Stadt wohnte, und die
Dritter Theil» G er