Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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EUSEBIUS - rif

In der Bibliothek der Kirchenvater findet man zwei seinerBriefe.

EUSEBIUS (der Heilige), Bischof von S a m o-sata, berühmt durch seinen Glauben und seine Liebe zur Kir-che , stand anfänglich mir den Ariancrn in Gemeinschaft Alsder bischöfliche Stuhl von Antiochia erlediget worden war, kamensie mit den Orthodoren überein, den Melecius zu erwählen.Sie vertrauten oas Decret dieser Erwablung deni Eusebius an;als sich aber der H. Melecius für den catholischen Glauben erklärthatte, beschlossen dieArianer, unterstützt durch den Kaiser Va-lens, ihn abzusetzen. Ensebius, von ihren verderblichen Absich-ten benachrichtiget, begab sich mit der ihm anvertrauten Acte inseine Diöces. Man schickte ihm nach, und der Abgeordnete desKaiströ drohte ihm, ihm die rechte Hand abhauen zu lassen? wenner ihm nicht die Erwablungsacre zurück gäbe; aber Eusebiusboth ihm beide Hände dar, und sagte mir Festigkeit: „Ich will„sie mir lieber beide abhauen lassen, als mich dieser Acie ent-„ äußern, wenn es wenigstens nicht in Gegenwart aller derer ge-schieht, welche mir dieselbe anvertrauten.«

Dieser würdige Bischof unterschrieb die Nicaischcn Glaubens-beschlüffe auf der Kirchenversammlung zu Antiochia , im JahrZZI , und befand sich im Jahr 371 zu Casarea in Cappadocien,um auf Bitten des H. Gregorius von Nazianzus, denH. Bast lins zum Bischof dieser Stadt zu erwählen.

Die Festigkeit, mit welcher er sich den Arianern widersetzte,zog ihm eine Menge Widerwärtigkeiten zu. Valens ersiliertc ihnim Jahr 373. Wahrend dieses Ersils verkleidete er sich in einenSoldaten, um die verfolgten Rechtgläubigen trösten, die Schwa-che» starken, und die Starken ermähnen zu gehen.

Nach dem Tode seines Verfolgers befand sich Eusebius imJahr 378 auf der Kirchenversammlnng zu Antiochia, und sprachdaselbst, als ein würdiger Vertheidiger der Gottheit Christi. Erbereiset? nachher mehrere Kirchen im Orient. Als er zu Dolichein Syrien den Marius in Besitz des dasigen Bistbums hatte setzenwollen, warf ihm eine Arianerin einen Ziegel auf den Kopf,wodurch er tödtlich verwundet wurde. Der würojgc Prälat bat,eh' er verschied, für diese Unglückliche und ihre Mitschuldigenum Gnade.

EUSEBIUS, Advocat zu Constantiiiopel, erhob sich, da ernoch nichts, als ein bloßer Laie war, gegen die Häresie des

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