Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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iiUSEBlUS EMISENUS, erhielt diesen Beinamen, weil erBischof zu Emisa in Phvmcien war, war der Schüler des Eu-sebiuö von Casarea. und starb um das Jahr 459, Man schreibtihm mehrere Werke zu , weiche jedoch von neuern Schriftstellernzu sein scheinen. Man sehe den Artikel HILARIUS von Ar-ies.

EUSEBIUS (der Heilige), vom Jahre Z40 an ersterBischof zu Vcrcelli, verdiente diese Erhebung durch seinesanften Sitten, und eins zärtliche Frömmigkeit. Im Jahr 355bewies er aus der Kirchenversammlung zu Mailand seinen Eiferfür den Glauben. Er schlug vor, daß alle Bischöfe das Nicai-sche Concilium unterschreiben sollten, ehe sie irgend etwas abhan-delten ; aber der Kaiser Constantius machte sich zum Herrn derVersammlung. Er machte theils durch Drohungen, theils durchUeberraschung, daß die meisten Bischöfe die Verdammung des^Alhanasius unterschrieben. Diejenigen, welche den Muthhatten, sich ihm zu widersetzen, wurden in den Bann gethan:Eusebius gehörte auch unter diese Anzahl.

Nach dem Tode des Kaisers kehrte dieser heilige Mann in seineKirche zurück. Er durchreiste Griechenland, Jllpnen, Italien,fetzte den Verheerungen dcö Arianismus überall einen Dammentgegen, unv endigte sein Leben im Jahr Z70.

Man halt ihn für den ersten, der das Mönchslehen mit demLeben eines Clericus verband. Er lebte nrit seinem Clerus mittenin der Stadt wie Mönche i» der Wüste; seine Geistlichen be-schaffligken ihren Geist ohn' Unterlaß entweder mit der Lectürevver mir Arbeit, wurden nie durch zeitliche «sorgen beunruhiget,nie durch Besuche von müßigen Menschen zerstreut, und durchden Umgang mit Weltmenschcn in ihren Religionsübungen nielau. (So schildert der H. Ambrosius das Leben der Schü-ler des H. Eusebius.)

Die Kirchen drängten sich, Bischöfe aus seiner Schule zuhaben.

Man schreibt ihm eine

Lateinische Uebersctzung öec Evangelistenzu, welche Johann Andreas Jrici 1748 zu Mailandin 4. heraus gab. Sollte diese Uebersctzung auch nicht vom H.Eusebius von Vercelli, sein, so ist sie darum doch vortrefflich.